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Grüne Mode: Nachhaltig und up to date kleiden

Auch "Öko" kann sexy sein – das stellen die neuen Wäschetrends aus ökologischen Stoffen unter Beweis. Doch was ist grüne Mode eigentlich und was bietet der Markt? Hier erfahren Sie mehr dazu.

21.05.2014 17:00 | 2:27 Min | © ProSieben

Grüne Mode – das steckt hinter dem Öko-Trend

Wem Fair Trade etwas sagt, hat auch das Grundprinzip von grüner Mode bereits verstanden: ökologische Herstellung und fairer Handel. Konkret bedeutet dies: Wer grüne Mode kauft, bekommt pestizidfreie Stoffe aus Baumwolle von Firmen, die sich dem ethischen Konsum verschrieben haben. Sie produzieren ihre Mode in sozialen Einrichtungen, die einen Großteil der Einnahmen erhalten, zahlen den Baumwoll-Bauern mehr Lohn als üblich und verzichten beim Anbau der Baumwolle auf den Einsatz von Kunstdünger & Co. Wer die Berichte über giftige und gesundheitsschädliche Stoffe in Kleidung kennt, weiß, wie "normal" das Gegenteil bereits ist.

Doch: Umweltfreundlich produziert, schadstofffrei und fair – woran erkennt der Verbraucher grüne Mode? Die Antwort: am Siegel. Allerdings gibt es auch hier große Qualitätsunterschiede. Während beispielsweise GOTS und bioRe hohe Glaubwürdigkeit zugeschrieben wird, hat Oeko-Tex kaum Aussagekraft, wie eine Studie ergab. Wo "öko" draufsteht, ist also nicht zwangsläufig auch "öko" drin.

Wie trägt sich grüne Mode?

Mode aus ökologischer Baumwolle verzichtet auf alles, was unbequem ist. Für Underwear gilt hier beispielsweise: Einengende Bügel, störende Häkchenverschlüsse am Rücken und unnatürlich wirkende Push-ups sind ein No-Go. Sexy ist die grüne Mode trotzdem – dank raffinierter Schnitte, die die Vorzüge perfekt in Szene setzen. Doch auch für "obendrüber" gibt es mittlerweile schon zahlreiche Anbieter, die sich Nachhaltigkeit und cooles Design zum Motto gemacht haben. Auf freche Blumenmuster und knallige Farben müssen also auch "Ökos" nicht verzichten – das ökologische Material schmeichelt nicht nur der Haut, sondern auch dem Auge.

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