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Deutsch
© dpaDer Deutschunterricht soll das Lesen, Sprechen, Verstehen und Schreiben fördern. Neben Grammatik und dem Lesen von literarischen Texten lernen die Schüler häufig auch Gedichte auswendig, um das Gedächtnis zu trainieren. Bei Klassenarbeiten werden sowohl Diktate, Aufsätze als auch später Interpretationen und Deutungen geschrieben. Hierbei wird das Denkvermögen der Kinder gesteigert und das Bewusstsein für die Rechtschreibung gestärkt.
Mathematik
© dpaMit Zahlen und Gleichungen können nicht alle Kinder gleichermaßen etwas anfangen. Manche leiden sogar an Dyskalkulie (Rechenschwäche). Das größte Problem hierbei ist meistens die subjektive Logik des Kindes, die sich aus begrifflichen Problemen herausbildet. Da der Mathematik jedoch eine objektive Logik Zugrunde liegt, sollten Kinder, die an Rechenschwäche leiden, sich mit Hilfe einer Lerntherapie die mathematische Logik individuell erarbeiten. Dann schwindet auch die Angst vor Dezimalzahlen, Brüchen und Gleichungen.
Englisch
© dpa Quellenangabe: DeutschlandZum Englischunterricht gehören zunächst die fremden Vokabeln, das Sprachverständnis und die Grammatik. Das Kind muss erst begreifen, welchen logischen Schritten die neue Sprache folgt, auch wenn es da oft sehr viele Ausnahmen gibt. Meistens fängt der Unterricht mit einer leichten Kombination aus Nomen und Verb an. Später werden auch Adjektive und Präpositionen hinzugenommen. Bald schon werden englische Texte und Bücher gelesen. Als sehr wichtig stellt sich häufig das Lernen von Vokabeln heraus, da diese für viele das Fundament der Fremdsprache bilden.
Physik
© dpaGuter Physikunterricht vermittelt den Schülern eine alternative Sicht auf die Welt, die sie täglich mit ihrer individuellen Wahrnehmung erleben. In Versuchen und Experimenten bekommt der theoretische Stoff eine visuelle und erfahrbare Ebene. So können auch Naturkräfte nachvollziehbar gemacht werden, die für die menschlichen Sinne nicht wahrnehmbar sind. Doch auch zum Offensichtlichen kann man mit Physik einen neuen Zugang bekommen.
Chemie
© dpaChemie gehört in den meisten Schulen zum naturwissenschaftlichen Spektrum. Die Bibel des Chemiefachs ist das Periodensystem der Elemente, das in den Labors und Klassenzimmern der Schulen während des Unterrichts thront. Die Chemie befasst sich mit den Grundbausteinen der Materie sowie der stofflichen Zusammensetzung und den Vorgängen der Natur. Häufig werden chemische Reaktionen und Stoffumwandlungen im Unterricht durchgesprochen und ausprobiert.
Biologie
© dpaDie Biologie befasst sich mit den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Lebendigen und den Besonderheiten von Lebewesen. Die zwei größten Bereiche sind Botanik und Zoologie. Im Biologieunterricht kommt häufig das Mikroskop zum Einsatz, mit dem die Schüler die Vorgänge auf der mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbaren Ebene beobachten können. Zellen, Bakterien und kleine Organismen bleiben so nicht einfach nur Begriffe, sondern können einem Bild zugeordnet und so besser verstanden werden.
Sport
© dpaDer Sportunterricht beinhaltet nicht nur das Lernen von verschiedenen Sportarten, sondern trägt auch zur körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bei. Mit höherem Alter kommt im Sportunterricht zur praktischen Ebene die Theorie hinzu. Doch die Bewegung und die sportliche Tätigkeit bleiben stets im Vordergrund. Der Sportunterricht umfasst sowohl Mannschafts- als auch Einzelsportarten, Leichtathletik, Ausdauersport und schließlich auch die Bundesjugendspiele.
Geschichte und Sozialkunde
© dpaIn österreichischen Schulen sind die beiden Fächer Geschichte und Sozialkunde meist in einem Fach kombiniert. In Deutschland werden sie noch getrennt unterrichtet. In Geschichte fängt man meistens im alten Ägypten an und arbeitet sich bis zur Gegenwartsgeschichte vor. In Sozialkunde lernen die Schüler verschiedene politische Strukturen kennen, von der antike über das Mittelalter bis hin zum Europäischen Parlament.
Musik
© dpaDas Schulfach Musik befasst sich sowohl mit den musischen Fähigkeiten von Kindern als auch mit der Geschichte der Musik. Sowohl klassische Musik als auch moderne Musikrichtungen wie Metall und Hip Hop spielen im Unterricht eine wichtige Rolle. Auch der Gesang, das Hörvermögen und das Verständnis für Noten, Melodien und Harmonien sollen in diesem Fach den Schülerinnen und Schülern beigebracht werden.
Kunst
© dpaIm Kunstunterricht sollen Kinder und junge Erwachsene die künstlerischen Prozesse verstehen und selbst herstellen lernen. Auch Kunstgeschichte ist ein wichtiger Teil dieses Fachs. Zeichnen, Malen und Bildhauerei lernen die Schülerinnen und Schüler anhand von bestimmten Techniken. Dabei werden sowohl die Fingerfertigkeiten als auch Konzentration und Kreativität gefördert. Auch die Wahrnehmung der Außenwelt, ihre Abbildung und die Abstraktion werden so geschult und dabei das räumliche Verständnis verbessert.
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