Gesund mit Wintergemüse
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© dpaDie Endivie hat einen großen Sättigungs-Faktor, sodass der Magen nach dieser kalorienarmen Mahlzeit fast voll ist. Dieser Salat ist als schlankmachende Nahrung bestens geeignet und ideal zum Abnehmen. Seinen leicht bitteren Geschmack kann man abmildern, indem man den Endivien-Salat mit einem süßen Dressing anrichtet. Ihre Blätter sind deutlich fester als die der meisten Kopfsalatsorten. Endivien zählen zur Familie der Korbblütler und sind mit Chicoree und Kopfsalat verwandt.
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Der Feldsalat wird zu Recht als „König der Salate“ bezeichnet. Ein Feldsalat hat einen fast doppelt so hohen Vitamin-C-Gehalt wie Kopfsalat und fördert somit die Bildung von Abwehrkräften gegen Infektionen. Besonders für Gesundheitsbewusste ist der vitaminreiche und kalorienarme Feldsalat zu empfehlen. Der Feldsalat ist in der Regel von August bis April auf den Märkten zu bekommen und darf auf keinem Ernährungsplan fehlen.
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Lauch oder auch Porree genannt, ähnelt in seinem Geschmack einem Mix aus Zwiebeln und Spargel. Mit diesem aromatischen Gemüse kannst du deinen Speiseplan sehr abwechslungsreich und gesund gestalten. Wer Lauch reichlich und regelmäßig isst, hilft, seinen Körper zu entschlacken und zu entwässern.Porree ist kalorienarm und aufgrund seines hohen Gehalts an Vitaminen und Mineralstoffen sehr gesund. Schon die alten Römer und Ägypter schätzten ihn.
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Rosenkohl schmeckt nicht jedem. Ein leicht bitterer Geschmack und ein kräftiges Aroma sind typisch für den Rosenkohl. Er wirkt allerdings positiv auf die Nerven ein. Der hohe Vitamin-C-Anteil schützt vor grippalen Infekten und hilft bei Schwächezuständen. Außerdem ist der Rosenkohl hilfreich bei Diäten, Verstopfungen und Sodbrennen. Blutdruck- sowie Cholesterinwerte können durch den Einsatz von Rosenkohl gesenkt werden. Zur Entschlackung wird er ebenfalls eingesetzt. Rosenkohl sollte man möglichst frisch verbrauchen, da er sich nur bis zu vier Tage im Gemüsefach des Kühlschranks hält.
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Pastinaken schmecken leicht würzig. Die zahlreichen Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung und sind außerdem sehr gesund. Der Vitamingehalt in dem Markt-Pastinaken-Kohl ist sogar um einiges höher als in der Karotte. Zudem haben Pastinaken einen äußerst hohen Stärke- und Zuckergehalt, was ihre gute Sättigungswirkung erklärt. Abgesehen davon ist Pastinakenbrei sehr beliebt als Babykost.
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Die Wurzelpetersilie ähnelt optisch stark der Wurzel der Pastinake, ist jedoch generell ein kleines bisschen dünner und vom Geschmack her kräftiger. Auf Grund ihres kräftig würzigen, leicht pfeffrigen Geschmacks wird die Wurzelpetersilie häufig zum Würzen von Suppen und Gemüseeintöpfen verwendet und dient als Bestandteil von Suppengrün. Blätter und Wurzeln der Wurzelpetersilie enthalten viel ätherisches Öl. Sie sind vitamin- und mineralstoffreich. Wurzelpetersilie gilt als magenstärkend und ist wirksam gegen Blähungen.
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Chircorée ist sehr vitamin- und mineralstoffreich und deshalb als Wintergemüse sehr gesund. Der enthaltene Bitterstoff Intybin kann einen Magenbitter ersetzen, indem man nach einem schwerverdaulichen Essen ein paar Blätter Chircorée verzehrt. Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen wirkt Chicorée verdauungsfördernd. Das reizvolle Aroma des knackigen Gemüses ist leicht bitter-herb. Kürzlich wurde festgestellt, dass Chicorée einen hochwirksamen Anti-Aging-Wirkstoff enthält. So wurde Chicorée-Extrakt für die äußerliche Anwendung für die Haut auf den Markt gebracht.
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Broccoli wurde schon von den Griechen und Römern als Heilmittel gegen den Kater nach einem Ess- und Trinkgelage entdeckt. Broccoli enthält sehr viel Vitamin C, Vitamin A und eine große Anzahl an Spurenelemente. Zusätzlich enthält Broccoli Carotin und viele sekundäre Pflanzenstoffe, die krebshemmend sein sollen. Wer auf seine schlanke Linie achten möchte, kann also bei diesem Gemüse unbesorgt zugreifen. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich maximal zwei Tage.
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Der Fenchel ist eine weltweit verbreitete Gewürz-und Heilpflanze. Als Gemüse ist die weiße, knackige Blattknolle des Fenchels eine gesunde Köstlichkeit. 2009 wurde Fenchel zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Fenchel hat einen leichten Lakritzgeschmack und wird in Indien nach fast jedem Essen in kleinen Mengen als Verdauungshilfe gegessen. Auch bei Blähungen hilft am besten Fenchel in Form von Tee. Nach dem Essen wird Fenchel, mit einer Zuckerummantelung als Munderfrischer gegessen.
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In vielen norddeutschen Städten ist das alljährliche Grünkohl-Essen eine gesellschaftliche Tradition. Im Norden Deutschlands streiten sich alle Jahre wieder die Städte Bremen und Oldenburg darum, wessen „Spezialität" der Grünkohl denn nun ist. Grünkohl ist ein wichtiger Vitamin-C-Spender. Das wohl traditionellste Grünkohl-Gericht ist Grünkohl mit Pinkel. Frischer Grünkohl riecht relativ neutral. Beim Kochen entwickelt er aber den bekannten unangenehmen Geruch, der viele Menschen vom Essen abhält.
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Die Bezeichnung Karotte oder Möhre für die Pflanze wie auch die Rübe ist regional unterschiedlich: In Nord- und Ostdeutschland überwiegt Möhre, wobei in den nördlichen und südlichen Bundesländern junge Rüben Karotten genannt werden. Karotten besitzen einen hohen Flüssigkeits- und Pflanzenfaseranteil, der verdauungsfördernd wirkt und bei Verstopfung Linderung bringt. Ihre wasserbindenden Eigenschaften machen sie zu einem guten Mittel gegen Durchfall. Karotten wirken gegen chronische Müdigkeit, Anämie, Immunschwäche, Magengeschwüre und Darmprobleme.
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Im Mittelalter gab es eine ganze Liste von Krankheiten, gegen die der Meerrettich verabreicht wurde. Es wurde hauptsächlich als reizendes, hauterrötendes Mittel verwendet und gegen Skorbut eingesetzt. Heutzutage wird Meerrettich verwendet, um die Abwehrkräfte zu stärken und vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Der Meerrettich enthält sehr viel Vitamin C. Auch bei Kopfschmerzen soll er helfen. Dazu soll man den Duft des geriebenen Meerrettichs einatmen, wodurch leichte Verspannungen gelöst werden.
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Kohl ist sehr gesund, denn er hat wenig Kalorien und enthält neben Vitaminen und Mineralstoffen, beispielsweise Vitamin C, Vitamine des B-Komplexes, Betacarotin, Folsäure und Kalium, Calcium sowie Eisen. In Kohl sind reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Sie unterstützen die natürlichen Abwehrfunktionen des Immunsystems und können helfen, das Risiko für Krebserkrankungen zu senken. Nach Tomaten ist es das meistangebaute Gemüse der Welt.
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Weißkohl gibt es das ganze Jahr über. Im Winter sind die oft deftigen Rezepte mit Weißkohl jedoch besonders beliebt. Vor allem Sauerkraut, hergestellt aus Weißkohl, gilt diesbezüglich als echter Vitaminschub. In gekochtem Zustand enthält Weißkohl mehr Vitamin C als im rohen Zustand. Einerseits profitieren Stoffwechsel und Verdauungssystem von Kohlmahlzeiten, andererseits kann man ihn auch für Umschläge gegen Wunden einsetzen, denn der Kohl enthält antibiotisch wirkende Substanzen.
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Die rote Farbe hat die Rote Beete vom Farbstoff Betanin, dem vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden. Rote Beete leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor bestimmten Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch Lagerung und Zubereitung geht ein großer Teil des Vitamins verloren. Daher wird angeraten, Rote Bete primär frisch und roh zu essen. Ansonsten sollte man eine nährstoffschonende Zubereitungsform, wie zum Beispiel dünsten, wählen.
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