Die wilden Kerle 2
Schnell, praktisch und informativ: das Internet. Nahezu jeder ist online, etliche Systeme sind weltweit über das Internet miteinander verlinkt. Es ist aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken! Und dennoch lauern genau dort auch viele Gefahren.
Zu den Vorteilen des Internets zählt vor allem die Möglichkeit, global zu kommunizieren. Die elektronische Postkarte ist schnell geschrieben, schnell versendet und zudem noch kostengünstiger als eine Postkarte- kurz gesagt die E-Mail ist völlig unkompliziert und mittlerweile eine stark genutzte Kommunikationsmöglichkeit.
Der Suchmaschinenriese Google hat im Jahr 2012 einen groben Datenklau begangen. Mithilfe von Cookies werden Daten der User, die mit dem Apple-Browser Safari surfen, ausgespäht. Google muss dafür 22,5 Millionen Dollar zahlen – allerdings ist dies nicht das erste Mal für den Suchmaschinenbetreiber. In der Vergangenheit geriet Google bereits desöfteren in die Kritik bezüglich des Datenschutzes.
Google ist für die meißten Internet-User die erste Anlaufstelle, wenn es um Internet-Recherche geht. Mit all seinen Diensten wie Maps, News, Mail etc. hat sich die eigentliche Suchmaschine allerdings mittlerweile zu einem umfassenden Dienst entwickelt, der in den unterschiedlichsten Lebenslagen weiterhilft.
Die meisten Internetseiten sind kostenlos, zumindest scheinbar. Denn man zahlt mit seinen persönlichen Daten wie dem Namen, der Anschrift und vor allem dem Passwort. Diese Daten werden oft gespeichert, ohne, dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Gerade letzteres halten die Forscher für besonders bedenklich. Viele User melden sich auf verschiedenen Internetseiten mit demselben Passwort an. Das ermöglicht Hackern den Zugang zum E-Mail Konto.Von dort lassen sich dann die Passwörter für viele andere Seiten zurücksetzten.
Im Hintergrund ein elektronischer Schaltplan, im Vordergrund ein mutmaßlicher Cyber-Terrorist, der sich sinnbildlich in einem Hackebeil spiegelt. In der Vergangenheit kam es bereits vor, dass Hacker im Auftrag von ausländischen Geheimdiensten tausende sensibler Daten im Internet geraubt haben.
Sie sind weltweit gefürchtet: Cyber-Terroristen. Sie wollen große und bedeutsame IT-Systeme angreifen und diese zerstören. Je nach Reichweite der Seiten könnte das Ausmaß der Zerstörung erheblichen Schaden anrichten, da das Internet heutzutage gar nicht mehr wegzudenken ist. Etliche wichtige Systeme sind online vernetzt, kaum auszudenken, was passiert, wenn das Internet womöglich ausfallen würde. Ob ein Totalausfall möglich ist, seht ihr hier.
Um einen Cyber-Angriff zu verhindern, hat das "Nationale Cyber-Abwehrzentrum" am 01.04.2011 seine Arbeit aufgenommen. Die Einrichtung soll die Zusammenarbeit staatlicher Stellen im Kampf gegen Bedrohungen aus dem Internet verbessern.
Das Internet hat aber auch positive Seiten: es ist eine beliebte Plattform für die Partnersuche. In unzähligen Partnerbörsen finden Singles ihren Traumpartner per Mausklick. Das Prinzip des Online-Kennenlernens ist für alle Generationen geeignet und daher auch sehr erfolgreich. Der Vorteil dieses Prinzips: man kann sich zuerst virtuell kennenlernen um einzuschätzen, ob es im realen Leben auch passen könnte.
Facebook ist das größte soziale Netzwerk der Welt. Es wird inzwischen nicht nur von Privatpersonen, sondern auch verstärkt von Unternehmen oder Personen des öffentlichen Lebens zu Marketingzwecken genutzt.
Soziale Netzwerke bieten viele Vorteile: neue Kontakte, neue Sichtweisen, neue Marketingansätze. Allerdings müssen gerade Jugendliche immer früher eine hohe Medienkompetenz entwickeln. Es muss das Bewusstsein entstehen, dass neben dem Freizeitwert des sozialen Netzwerks auch eine Gefahr bezüglich der eigenen Daten besteht.
Leider verbringen viele Jugendliche zu viel Zeit bei Facebook. Der Grad zwischen Gewohnheit und Sucht ist da oft sehr dünn und das kann gefährlich werden. Die Erziehungsberechtigten sollten daher aufpassen, wie oft und wie lange ihr Kind im Internet unterwegs ist, um eine eventuelle Sucht zu unterbinden.
Obwohl das soziale Netzwerk Faceboook bei den Datenschützern häufig in der Kritik steht, kann es der Polizei wiederum bei ihrer Fahndung von Nutzen sein. Die Polizei Hannover hat beispielsweise dank der Reichweite, die ein Post auf Facebook erzielt, schon Fahndungserfolge verzeichnen können.
Das Internet kann aber wiederum auch zum Tatort werden: Mobbing, Datenmissbrauch, Cyber-Terroristen sind nur ein paar der Dinge, denen man online ausgesetzt werden kann. Leider wird das Internet auch als Mobbing-Plattform genutzt um andere Menschen öffentlich zu erniedrigen - davor scheint niemand gefeit. Doch wir zeigen, wie man sich vor Cyber-Mobbing schützen und was man dagegen tun kann.
Online-Netzwerke wie Facebook gehen nach einer Studie der Stiftung Warentest äußerst willkürlich mit Nutzerdaten um. Vor allem die großen amerikanischen Portale schränkten die Rechte der Verbraucher zum Teil massiv ein, räumten sich aber selber bei der Weitergabe privater Daten an Dritte weitgehende Befugnisse ein, heißt es in der am 25.03.2010 in Berlin vorgestellten Studie für die April-Ausgabe der Zeitschrift "test". Alle getesteten Netzwerke seien beim Datenschutz lückenhaft, bei acht von zehn Portalen gebe es "deutliche" oder "erhebliche Mängel".
Das Internet bietet Bertügern eine Plattform um ahnungslose Menschen zu durchleuchten. Die Betrüger klauen die Identität eines Ahnungslosen und bestellen in dessen Namen diverse Dinge im Internet. Plötzlich ist der Betroffene hoch verschuldet und muss mit den Konsequenzen zurecht kommen. Wir zeigen, wie die Rechtslage in solchen Fällen ist.
Total praktisch: im Internet kann ganz bequem von zuhause per Mausklick eingekauft werden. Heutzutage kann wirklich alles online gekauft werden, was das Herz begehrt: Kleidung, Kosmetika, Urlaube, Lebensmittel, Bücher und so vieles mehr - da bleibt wirklich kein Wunsch offen.
Neben vielen kritischen Dingen, die im Umgang mit dem Internet beachtet werden müssen, ist dieses Medium eben umso öfter auch sehr hilfreich. Alles Wissenswerte zum Thema Internetsicherheit haben wir für euch gesammelt.
Kommentare