Burnout


Burnout im Sport: mit Druck umgehen

Burnout
3:34 / 05.05.2012 12:57 , © SAT.1

Ratgeber

Schneller, höher, weiter: Wie können Sportler sich trotz dieser Anforderungen vor Burnout schützen und den Leistungsdruck verringern? Gesundheitsexpertin Dagmar Ruhwandl zeigt Lösungswege auf.

Burnout: In schlechtem Arbeitsklima steigt der Leistungsdruck

Je größer der Leistungsdruck, desto größer die Gefahr, an Burnout zu erkranken. Das ist nicht nur im Berufsleben der Fall, sondern auch im Profi-Sport. Wie in anderen Jobs ist das Umfeld wichtig: Meint es der Trainer gut mit mir? Kann er mich motivieren, ohne dass ich die Grenzen der Belastbarkeit dauerhaft übersteigen muss? Immer wieder berichten Spitzensportler davon, dass mit einem Wechsel des Trainers oder Managers auch der psychische Leistungsdruck abgefallen ist.

Burnout: Vorsicht vor dem großen Leistungsdruck

Um Burnout vorzubeugen, ist es notwendig, auf die Signale seines Körpers zu hören. Wer so lange wartet, bis er durch den Leistungsdruck ausgebrannt ist, handelt zu spät. Kann man dem angepeilten Tempo nicht mehr folgen, sollte rechtzeitig Hilfe in Anspruch genommen werden. Bei allem Leistungsdruck darf ein sich anbahnendes Burnout nicht unterschätzt werden.

Burnout: Trotz Leistungsdruck auf den eigenen Körper hören

Spitzensportler haben einen großen Vorteil: Sie achten meist trotz Leistungsdruck auf sich und ihren Körper und beugen Burnout dadurch vor. Sie können in der Regel leichter negative Signale wahrnehmen, die sonst übersehen werden. Droht etwa eine Erkältung, schonen Hochleistungssportler sich frühzeitig, während „Unsereins“ sich weiter ins Büro quält und dann mit einer Grippe langfristig ausfällt.

Burnout: Leistungsdruck und Niederlagen im Sport

Der eigene Körper ist das Kapital jedes Spitzensportlers. Wenn der Körper nicht mehr mitmacht, bleiben die Leistungen aus - Burnout droht. Um den Leistungsdruck anzupassen, sollte jeder Sportler deshalb Position beziehen und für seine Rechte einstehen. Dabei ist es ratsam, selbst einzuschätzen, welche Ziele realistisch sind. Ganz wichtig: Mit Niederlagen umgehen lernen. Das heißt, sich nach Misserfolgen nicht abzuschotten, den bewussten Kontakt mit Vertrauten zu suchen und als Team zusammenzuhalten. All das stärkt das eigene Ich und das drohende Burnout wird bereits im Keim erstickt.

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