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Kinderwagen-Test 2015: Welche Modelle sind die besten?

Für den kleinen Spatz gibt‘s nur das Beste, das gilt natürlich auch für seinen mobilen Untersatz. Im Kinderwagen-Test 2015 der Stiftung Warentest wurden 14 Kombi-Kinderwagen hinsichtlich wichtiger Kategorien wie Komfort für Eltern und Kind sowie Schadstoffe unter die Lupe genommen. SAT.1 verrät, welche Modelle gnadenlos durchgefallen sind und in welchen Sie mit Ihrem Spross bedenkenlos auf Tour gehen können.

29.01.2015 00:01 | 1:49 Min |

Kinderwagen-Test 2015: 14 Kombi-Modelle auf dem Prüfstand

Die Auswahl an Kombi-Kinderwagen ist riesig, das macht vielen Eltern die Entscheidung schwer. Fragen, wie groß die Liegefläche sein sollte oder welche Räder ideal sind, stellen sich die meisten, daher hat die Stiftung Warentest Kinderwagen  geprüft. Die Testobjekte: 14 Kombi-Wagen für Kinder  zwischen null und dreieinhalb Jahren. Die zu überprüfenden Kategorien: kindgerechte Ausstattung, Handhabung, Haltbarkeit und Schadstoffe.

Kategorie Schadstoffe: Zwei Modelle mangelhaft

In puncto Schadstoffe bringt der Kinderwagen-Test zwei Modelle – nämlich Joolz Day Earth und Stokke Trailz – mit dem Prädikat mangelhaft zum Vorschein. Die Untersuchung nach Schadstoffen in Griffen und Bezügen ist deshalb wichtig, da sie in direktem Hautkontakt zu Eltern und Kind stehen. In beiden konnten krebserregende Stoffe nachgewiesen werden. Während im Bezug des Joolz-Modelles Naphtalin gefunden wurde, eine Substanz, die über die Haut in den Körper gelangt, sind im Schiebergriff des Stokke-Modells kurzkettige Chlorparaffine enthalten. Das Gefährliche: Mütter gefährden nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern können die Schadstoffe über die Muttermilch an ihr Kind weitergeben.

Weitere Kategorien: Dauerhaltbarkeit und kindgerechte Gestaltung

Bei der Dauerhaltbarkeitsprüfung haben alle Wagen den Test bestanden. Über brechende Räder oder Gestelle müssen Sie sich also keine Sorgen machen. Anders sieht es bei der kindgerechten Gestaltung aus: Hier fand Stiftung Warentest Mängel. Zu kurze Kopfstützen schützen im Falle eines Aufpralls den Hinterkopf nicht ausreichend. Auch waren viele Liegeflächen der Tragetaschen zu kurz oder zu eng, was mitunter den Schlaf der Babys stört.

Kinderwagen-Test: Komfort für Eltern

Und wie sieht es mit dem Komfort für die Eltern aus? Schließlich müssen Sie selbst mit dem Kinderwagen ebenso zurechtkommen. Negativ fällt auf: Bei vielen Modellen müssen sich Eltern verbiegen, weil die Schieberhöhe nicht ausreichend verstellbar ist. Menschen, die größer als 1,80 Meter sind, können also schon mal einen Termin beim Orthopäden vereinbaren, laufen sie bei den meisten Kinderwagen doch krumm.

Geht es um die Praktikabilität beim Verstauen des Kinderwagens im Auto, hat das Modell Peg Perego die Nase vorn. Dieser Kinderwagen braucht von den 14 getesteten Modellen am wenigsten Platz und ist mit nur einem Handgriff zusammengefaltet. Für kleine Kutschen weniger gut geeignet sind hingegen Knorr-Baby, Maxi-Cosi und Hartan – zusammengelegt erfordern sie viel Platz.

Kinderwagen-Kauf: Ergebnis und Tipps

Wichtig: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Kinderwagen und Sitz mitwachsen können und dass auch die Baby-Schale fürs Kind groß genug ist. So steht laut Stiftung Warentest einem entspannten Ausflug nichts im Wege.

Fazit: Nur ein Kinderwagen konnte in allen Kategorien überzeugen, der Britax Go. Ein Schnäppchen ist das Gefährt fürs Baby allerdings nicht – 950 Euro kostet das gute Stück, dafür fühlt sich Ihr kleiner Spross darin rundum wohl und das zählt schließlich!

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Die ausführlichen Ergebnisse zum Kinderwagen-Test sehen Sie in der Februar-Ausgabe 2015 der Stiftung Warentest oder hier .

Weitere Tests von Stiftung Warentest finden Sie auf  www.test.de

        

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