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Matt Eagle, Napoleon, Popo

Lustige Vornamen – was ist erlaubt und was nicht?

Crazy Horse, Whisky, Rapunzel: Manche Eltern kommen wirklich auf verrückte Ideen, wenn es um die Wahl eines Vornamens für ihr Kind geht. Was tatsächlich genehmigt wurde und wohin der Trend in Sachen Namensgebung geht, erfahrt ihr hier.

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© Kraftfuttermischwerk.de

# Crazy Horse und Sheriff

In Texas ließe sich über Vornamen wie „Crazy Horse“ sicher diskutieren, in Deutschland jedoch nicht, nichts da mit „mal hü, mal hott“. Der „Sheriff“ hingegen wurde vom Standesamt durchgewunken – offenbar hatte an diesem Tag ein „Wild West“-Fan das Sagen.

# Rumpelstilzchen, Rapunzel und Schneewittchen

Märchenfiguren als Vorbild für die Namensgebung – probieren kann man's ja mal! Im Fall von „Schneewittchen“ und „Rapunzel“ hat es geklappt, beim „Rumpelstilzchen“ nicht.

# Waterloo und Woodstock

Zwei historisch geprägte Namen, zwei unterschiedliche Entscheidungen: „Waterloo“ kam den Beamten offenbar nur belgisch, nicht aber spanisch vor, sie genehmigten den lustigen Vornamen. „Woodstock“ hingegen kam auf den Index.

# Popo und Steißbein

Kann ein Kind nach einem Körperteil benannt werden? Eine klare Antwort: Jein. Der „Popo“ darf als Namensgeber fungieren, das „Steißbein“ nicht – fragt sich nur noch, wie das Kind selbst entschieden hätte.

# Markenfrage

„Gucci“ ist eure Lieblingsmarke? Schön, euer Kind dürft ihr so aber nicht nennen. „Chanel“ hingegen wäre erlaubt. Weitere Markennamen, die infrage kämen: „Apple“, „Ikea“, „Fanta“ und „Milka“. Auf „McDonald“ müsstet ihr hingegen verzichten – ist eh besser für die Figur!

# Matt-Eagle und Waldmeister

Manche Eltern haben ihre Kinder zum Fressen gern. So sehr, dass es ihnen noch nicht seltsam vorkommt, ihr eigen Fleisch und Blut „Matt-Eagle“ zu nennen. Warum auch, auf dem Papier liest sich der Vorname vollkommen harmlos, nur beim lauten Aussprechen merkt man: Da stimmt was nicht! Beim „Waldmeister“ war das offenbar sofort klar – dieser Name wurde abgelehnt.

# Tiernamen im Trend

Lustige Vornamen scheinen bei vielen Eltern momentan angesagt zu sein. Ein zweiter Trend, der sich abzeichnet: Klassische Tiernamen wie „Hasso“ oder „Rex“ werden zunehmend als Vornamen für Kinder verwendet. Praktisch: So muss man nur einmal rufen, wenn Hund und Kind kommen sollen.

Angeber-Fact: Folgt die Namensgebung in Deutschland überhaupt irgendwelchen Regeln? Ja, zumindest theoretisch: Der erste oder zweite Vorname muss das Geschlecht des Kindes erkennen lassen. Sollten sich Eltern und Ämter nicht einigen, wandert der Fall vor Gericht.

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