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Trotzphase beim Kleinkind: Ruhe bewahren

Die Trotzphase beim Kleinkind bringt manche Eltern an den Rand der Verzweiflung. Was tun, wenn das liebliche Kind zum terrorisierenden Schreihals mutiert, weil es nicht bekommt, was es will?

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Trotzphase beim Kleinkind meistern

Wichtig ist, dass Sie während der Trotzphase beim Kleinkind Ruhe bewahren. Leichter gesagt als getan, wenn sich das eigene Kind mitten im Supermarkt auf dem Boden rollt, weil es seinen Schokoriegel nicht bekommt. Wer seine Kinder in solchen Momenten jedoch anschreit, verschlimmert die Situation meist. Bleiben Sie ruhig, aber bestimmend. Regeln sind wichtig und müssen konsequent eingehalten werden. Ihr Kind registriert sofort, wenn Sie nachgeben, und wird es beim nächsten Einkauf wieder mit Geschrei und Gestrampel versuchen an sein Ziel zu kommen. Besser: Schließen Sie frühzeitig Kompromisse, damit Ihr kleiner Terrorist erst gar keinen Wutanfall bekommt. Denken Sie außerdem daran, dass sich auch Freunde und Familie an bestimmte Regeln halten müssen. Es bringt nichts, diese aufzustellen, wenn Oma und Opa sich nicht daran halten. Dann wird Ihr Kind auch bei Ihnen versuchen, seinen Willen durchzusetzen. Prinzipiell gilt aber: Stellen Sie nicht zu viele Regeln und Verbote auf. Ihr Kind darf auch mal etwas falsch machen und stolpern. Nur so entwickelt es sich zu einem selbstständigen Wesen.

Hintergründe der Trotzphase

Die Trotzphase beim Kleinkind gehört zur kindlichen Entwicklung dazu. Sie setzt etwa ab eineinhalb Jahren ein. Es entdeckt nun seinen eigenen Willen und bildet langsam aber sicher eine Persönlichkeit aus. Ein Nein von den Eltern wird in dieser Phase als ein Nein der eigenen Person empfunden. Kinder können in diesem Alter noch nicht zwischen Kritik an ihrer Handlung und Kritik an sich selbst unterscheiden. Nehmen Sie Wutanfälle daher nicht persönlich. Kleinkinder können ihre Wut noch nicht richtig steuern und erschrecken sogar vor sich selbst, während sie kreischen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich nicht von der Wut nicht mitreißen lassen, sondern diese entschärfen.

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