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Lerntechniken im Wandel: Sinne richtig nutzen

Lerntechniken haben sich im Laufe der Zeit gewandelt, insbesondere bei Teenagern. Neue Medien tragen einen großen Anteil daran. Anders bei Kleinkindern: Hier sind die Lernstrukturen unverändert.

08.04.2014 22:15 | 2:38 Min | © Sat.1

Lerntechniken früher und heute: Die Rolle moderner Medien

Kinder lernen heute anders als früher. Diese Tatsache ist insbesondere dem technischen Fortschritt geschuldet. Vor 20 Jahren wurden Bücher gewälzt, Lexika durchforstet und die Eltern befragt, um sich Wissen anzueignen. Mit der Wissensbeschaffung ging außerdem viel Bewegung einher. Man musste für Informationen beispielsweise die Bibliothek oder bestimmte Personen aufsuchen. Heute nutzen Kinder und Teenager moderne Medien zum Lernen. Sie können eigenständig und bequem von zu Hause Wissenswertes und Relevantes via Internet recherchieren. Auch werden zunehmend Smartphones und Tablets zur kurzfristigen Informationsbeschaffung gebraucht. Nachteil: Da alles Wissen stets zugänglich ist, kommt das Gelesene schneller abhanden, das Gedächtnis lässt nach. Auch verändert sich der zwischenmenschliche Bereich: Haben Kinder oder Teenager früher noch den direkten Kontakt zueinander gesucht, chatten sie heute lieber oder schreiben SMS mit ihren Kinderhandys .

Mit allen Sinnen lernen 

Was sich nicht verändert hat, ist die Vorbildfunktion von Erwachsenen bei Babys und kleinen Kindern, über welche sie sich ihre Lerntechniken aneignen. Durch Nachahmung, wie Mama und Papa bestimmte Dinge handhaben, erlernen sie die Welt richtig wahrzunehmen und sich darin zu bewegen. Es liegt in Ihrer Aufgabe, Ihr Kind dabei zu unterstützten, alle Sinne einzusetzen und zu schärfen. So können Sie beispielsweise einfache Hausarbeiten wie das Sortieren der Socken oder das Decken des Tisches an Ihren Sprössling übertragen, um seine Geschicklichkeit und Wahrnehmung zu schulen. Auch sollte Lernen mit Spaß verbunden werden sein: in Form von kreativen Spielen wie Pantomime oder stille Post. Auch beim  Memoryspielen werden Sie Ihre Sprösslinge fördern.

 

 

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