Ratgeber

Memory spielen und Gedächtnis trainieren

Wenn Sie Memory spielen, trainieren Sie ganz nebenbei Ihr Gedächtnis. Am meisten Spaß macht das Lernspiel mit einem selbst gebastelten Memory. Bine Brändle zeigt, wie’s geht.

22.10.2012 00:00 | 5:00 Min |

Memory spielen: Die Grundregeln

Memory ist eines der einfachsten und aus lernpsychologischer Sicht effektivsten Kinderspiele überhaupt. Auf dem Tisch liegen verdeckt Karten, die entweder mit Bildern oder Begriffen bedruckt oder bemalt sind. Die Spieler decken abwechselnd zwei Karten auf und versuchen so, zusammengehörende Bild- oder Begriffspaare zu finden. Nachdem sich alle Mitspieler die offen gelegten Karten eingeprägt haben, werden diese wieder umgedreht. Wer ein Pärchen gefunden hat, ist gleich noch mal an der Reihe. Wer die meisten Pärchen findet, gewinnt. Das Spiel ist bereits für kleine Kinder geeignet und kann mit zwei oder mehr Personen gespielt werden.

Wenn Sie Memory spielen, müssen sie Ihr Gedächtnis bemühen. Je mehr Karten auf dem Tisch liegen, desto schwieriger ist es, sich die aufgedeckten Motive einzuprägen. Einer der wichtigsten Lerntipps dabei: Ordnen Sie die Karten in einem Raster an – so lassen sich Reihe und Spalte abzählen und die Karten leichter wiederfinden.

So können Sie ein Memory selber machen

Am meisten Spaß macht es, wenn Sie mit einem selbst gemachten Memory spielen. Dazu brauchen Sie festen Karton oder Pappe, weiße oder farbige Blätter, Schere, Kleber, Bunt- und Filzstifte sowie durchsichtige Klebefolie. Auf einem DIN-A4-Blatt können Sie zwölf Quadrate abzeichnen und diese bunt gestalten. Am besten einigen Sie sich mit Ihrem Bastel- und Spielpartner auf bestimmte Motive, von denen jeder ein Teil des Pärchens malt. Für kleinere Kinder sollten Sie die Motive möglichst einfach gestalten. Kleben Sie die Bilder auf einheitlichen Karton und schneiden die Kärtchen gleichmäßig und ordentlich aus – die Rückseiten der Kärtchen dürfen sich nicht unterscheiden. Die Klebefolie versiegelt die Oberfläche.

Tipp: Mit Schulkindern können Sie auch ein Memory spielen, auf dem Begriffe auf Deutsch und Englisch, Französisch oder einer anderen Fremdsprache stehen. So können Kinder spielerisch Sprachen lernen.

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