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Waldorfkindergarten: Konzept, Vorteile und Nachteile

Die Meinungen über den Waldorfkindergarten gehen auseinander: Das stark umweltbezogene System wird belächelt oder aber als pädagogisch wertvoll erachtet. Hier erfahren Sie mehr über das Konzept.

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Waldorfkindergarten: Umwelt im Vordergrund

Im Waldorfkindergarten spielen Kinder mit Materialien aus Holz, Tannenzapfen, Muscheln, Steinen und anderen natürlichen Elementen innerhalb natürlich gestalteter Räumlichkeiten. Umwelt spielt generell eine große Rolle beim Konzept „Waldorf“, welches von Elisabeth von Grunelius und Herbert Hahn 1926 in Köln erschaffen wurde. Ein weiteres Kennzeichen des Modells ist ein fester Rhythmus im Tagesablauf. Erzieher machen sich zudem die Auffassungsgabe der Kinder zunutze, um diesen eine nachahmungswürdige Umwelt vorzuleben, von der die Kleinen lernen können.

Nach dem Waldorfkindergarten besuchen Kinder und Teenager oftmals die Waldorfschule , in welcher das Konzept weiter verfolgt wird.

Vorteile und Nachteile des Waldorfkindergartens

Eltern, die Wert darauf legen, dass sich ihre Kinder kreativ entfalten können, musikalisch gefördert werden, mit Naturspielzeug spielen und sich in einem behüteten Umfeld befinden, sind mit dem Waldorfkindergarten gut beraten.

Andere Eltern wiederum empfinden die ausgeprägte Vorbildfunktion der Erzieher als störend. Auch kann sich nicht jeder mit der anthroposophischen Weltanschauung identifizieren, welche das Konzept vertritt. Dabei handelt es sich um eine spirituelle Weltanschauung, bei der die Beziehung des Menschen zum Übersinnlichen im Vordergrund steht. Weiterhin sind die Kosten für einen Waldorfkindergarten meist höher als für einen städtischen oder kirchlichen Kindergarten.

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