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Jugendschutzgesetz: Ausgang und Rauchen klar geregelt

Den rechtlichen Rahmen dafür, was Jugendliche in der Öffentlichkeit dürfen und was nicht, bildet das Jugendschutzgesetz. Ausgang, sprich Ausgehzeiten, und Rauchen – dafür gibt es klare Regeln. Denn Fakt ist: Nicht nur der Konsum von Alkohol ist für unter 16-Jährige gesetzlich reglementiert. Mehr dazu hier, im SAT.1 Ratgeber.

20.02.2012 08:00 | 3:09 Min | © SAT.1

Jugendschutzgesetz: Ausgang mit konkreten Ausgehzeiten verbunden

Regelt das Jugendschutzgesetz Ausgang von Minderjährigen mit Ausgehzeiten? Ja...
Regelt das Jugendschutzgesetz Ausgang von Minderjährigen mit Ausgehzeiten? Ja, nach 24 Uhr ist für Teens zwischen 16 und 18 Jahren Schluss mit lustig in der Disco. Unter 16-Jährige dürfen gar nicht erst hinein. © Astarot - Fotolia

Jugendliche fühlen sich oftmals schon erwachsen genug, um Mutti und Papa nicht mehr zu fragen, bis wann sie abends wegbleiben dürfen – zum Missfallen der Eltern. Fakt ist: Ob sich der pubertierende Nachwuchs auch nach den Tagesthemen noch draußen herumtreiben darf, entscheiden die Erziehungsberechtigten, denn ein generelles abendliches Ausgehverbot gibt es in Deutschland nicht. Laut Jugendschutzgesetz (JuSchG) dürfen Jugendliche allerdings keine Spielhallen, Nachtbars und Nachtclubs besuchen.

Eine weitere Frage, die vielen Eltern unter den Nägeln brennt in puncto Jugendschutzgesetz: Ausgang schön und gut, aber wie lange eigentlich? Teenagern zwischen 16 und 18 Jahren ist es verboten, ohne Begleitung einer Erziehungsperson in Kneipen, Discos und bei öffentlichen Tanzveranstaltungen länger als 24 Uhr zu bleiben. Unter 16 Jahren dürfen Jugendliche überhaupt nicht allein in die Disco. Im Freien können sich Jugendliche auch bis spät in die Nacht aufhalten, sofern es sich nicht um einen jugendgefährdenden Ort handelt und die Eltern einverstanden sind.

Rauchen verboten: Keine Zigaretten für unter 18-Jährige

Viele Jugendliche rauchen heimlich, bis zur Volljährigkeit ist das per Gesetz...
Viele Jugendliche rauchen heimlich, bis zur Volljährigkeit ist das per Gesetz nämlich verboten. © Kaspars Grinvalds - Fotolia

Ein weiterer Kernpunkt im Jugendschutzgesetz – Ausgang und Ausgehzeiten sind nämlich nicht das einzige: das Rauchen, sprich Tabakkonsum und -verkauf. Jugendliche rauchen  nicht selten bereits mit 14 Jahren. Der Konsum von Zigaretten und Co. ist Teenagern unter 18 Jahren allerdings nicht gestattet. Folglich dürfen Tabakwaren an Jugendliche und Kinder nicht verkauft oder weitergegeben werden. Zigarettenautomaten müssen technisch so konstruiert sein, dass unter 18-Jährige keinen Tabak entnehmen können.

Übrigens denken viele, es gäbe ein Kinder- und Jugendschutzgesetz. Genau genommen wird aber zwischen Bundeskinderschutz- und Jugendschutzgesetz unterschieden. Klar ist natürlich: Auch Jugendliche sind noch Kinder.

Ein großes Thema, was gesondert behandelt wird und etwas komplexer ist: Jugendliche und Alkohol . Alles Wissenswerte darüber erfahren Sie ebenfalls im SAT.1 Ratgeber.

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