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Plötzlich reich

Falsche Überweisung beschert Geldsegen – was tun?

Was, wenn plötzlich 1,7 Millionen Euro auf dem Konto liegen – ohne, dass man etwas dafür getan hat – den Bankfehler melden oder hoffen, dass er nicht auffällt? Für den Briten Kieran McKeefery lag die Antwort klar auf der Hand.

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© dpa

#Ehrlich währt am längsten

Der Blick auf den Kontoauszug dürfte dem „Opfer“ dieses Bankirrtums sicher Freudentränen in die Augen getrieben haben. Nach einem kurzen Glücksmoment war jedoch klar: Es muss sich um einen Fehler handeln. Leider! Statt sich mitsamt der Millionensumme aus dem Staub zu machen, setzte Kieran McKeefery auf das Motto „ehrlich währt am längsten“ und meldete sich bei seiner Bank.

Behalten durfte er das Geld zwar nicht, immerhin profitierte er aber von den Zinsen: Bis die falsche Überweisung einer Anlagegesellschaft wieder zurückgebucht wurde, hatten sich 250 Euro angesammelt – ein kleines Trostpflaster für den ehrlichen Finder.

#Was wäre, wenn…?

Ehrlich, vernünftig, aufrichtig – alles gute Eigenschaften, keine Frage! Schade ist es aber schon, denn was hätte man mit 1,7 Millionen Euro alles machen können?

Den teuersten Hund der Welt beispielsweise hätte man sich locker leisten können. Die Tibetdogge Hong Dong kostet nämlich gerade mal 1,1 Millionen Euro – ein Schnäppchen quasi!

Investition Nummer 2: Statt das Geld unter der Matratze zu verstecken, könnte man es auch in eine solche investieren. Das teuerste Modell kostet lächerliche 160.000 Euro. Peanuts, wenn man 1,7 Millionen zur Verfügung hat.

Letzte Möglichkeit: Wer die Kohle lieber horten würde anstatt sie auszugeben, könnte sich die Summe in Münzen auszahlen lassen und à la Dagobert Duck im Geldpool schwimmen, dem Bällebad für Supereiche. Doch Achtung, es könnte etwas unbequem werden zwischen all den harten Münzen. Diese Luxusprobleme möchte man haben!

Angeber-Fact: Bei einer falschen Überweisung gilt rechtlich: Das Geld auf dem Konto zu haben, ist nicht strafbar, das Geld auszugeben, leider schon. Um eine Rücküberweisung muss sich der Auftraggeber kümmern.

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