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Fundbüros im Test

Jedes Jahr werden in deutschen Fundbüros von ehrlichen Findern 35.000 herrenlose Geldbeutel abgegeben. Das freut viele Besitzer, die ihre verloren geglaubten Wertsachen wieder zurückbekommen. Wie aber ist es tatsächlich um sorgfältige Arbeit von Fundbüros bestellt? Kerner macht einen deutschlandweiten Test - das Ergebnis ist aber schockierend.

08.09.2011 22:20 | 13:52 Min | © SAT.1

27 Geldbörsen in vier Städten

Die Kerner-Redaktion bereitet 27 Portemonnaies vor, in die jeweils ungerade Geldbeträge zwischen 25 und 50 Euro hinein kommen. Außerdem werden Visitenkarten, Quittungen und Zettel beigelegt. Um es den Fundbüros nicht zu einfach zu machen, findet sich weder ein Name noch eine Anschrift im Portemonnaie. 

Unfreundliche und nachlässige Fundbüros

Die Testbörsen werden in verschiedenen Fundbüros der Städte Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt abgegeben. Einige Mitarbeiter sind genervt, unfreundlich und nachlässig. Denn nicht alle halten sich an die ordnungsgemäße Annahme der Testbörsen. Eigentlich sollten Fundbüros den Inhalt von Geldbeuteln vor den Augen des Finders zählen und ihm eine Quittung ausstellen.

Testergebnis: mangelhaft 

Um die abgegebenen Sachen wieder zurück zubekommen, fragt die Kerner-Redaktion zunächst telefonisch bei den Fundbüros nach. Trotz genauer Beschreibung von Aussehen und Inhalt der Geldbörsen sowie die Angabe von Zeit und Ort des Verlusts, sind 13 von 27 Test-Portemonnaies bei den Fundbüros angeblich nie angekommen. Erst bei persönlicher Nachfrage tauchen einige wieder auf. Ein erschreckendes Ergebnis - häufig ist auf Fundbüros kein Verlass.

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