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Geld verdienen mit einer App

Minimaler Aufwand, maximaler Gewinn: Das klingt verlockend, oder? Die Taschengeld-App verspricht genau das. Wer kinderleichte Aufgaben erfüllt, wird angeblich mit Barem belohnt. Geld verdienen mit einer App, kann das funktionieren?

08.08.2012 10:00 | 4:11 Min | © SAT.1

So soll Geld verdienen mit der App funktionieren

Das Smartphone als neuer Arbeitgeber für Mini-Nebenjobs? Kaum zu glauben, aber mit der Taschengeld-App soll genau das möglich werden. Die Applikation gibt es kostenlos und online im App-Store. Bevor es losgehen kann, muss man sich registrieren, inklusive der Angabe des Bildungsstandes. Dann werden auf einer Karte im Handy Spots angezeigt. Sie stehen für Aufgaben, die angeblich mit wenig Aufwand zu erledigen sind, um Geld verdienen zu können. Erster Job: den besten Cocktail der Stadt herausfinden. Dafür soll es acht Euro geben. Klingt gut, so einfach ist es jedoch nicht.

App: Erst Fleißarbeit, dann Geld verdienen

Die Ernüchterung folgt noch vor dem ersten Job. Um ihn annehmen zu können, werden unter dem Menüpunkt „Voraussetzungen“ 1000 Punkte verlangt. 1000 Punkte? Ein Erklärvideo lüftet das Geheimnis: Bevor Jobs, die bezahlt werden, erledigt werden können, muss man eine gewisse Zahl an Streetpoints sammeln. Im Klartext bedeutet das: arbeiten für lau. Allerdings sind die kleinen Aufgaben, mit denen man je 50 Streetpoints sammeln kann, amüsant und nicht aufwändig. Aufträge, wie Fotos von einem Theater anfertigen und angeben, wie viele Leute dort unterwegs sind, den Empfang eines W-Lan-Hotspots testen oder das Wetter durchgeben, müssen abgearbeitet werden. Zeit kostet das dennoch: Für etwa 1000 Punkte mussten im Test fünf Stunden investiert werden.

Der App-Job: Pizza essen und Geld verdienen

Sind die Punkte erst einmal gesammelt, soll es endlich ans Geld-Verdienen gehen. Job Nummer eins: In einem Restaurant soll eine Pizza gegessen und bewertet werden. Verdienst: 6,50 Euro. Allerdings kostet die günstigste Pizza vor Ort sechs Euro. Der mögliche Lohn würde damit noch bei 50 Cent liegen. Zudem ist das Restaurant geschlossen. Die Gratis-App wusste das nicht. Zweiter Versuch, ähnliche Aufgabe: In einem anderen Restaurant soll ein Cocktail getrunken und benotet werden. Problem nur: Die Gaststätte bietet keine Cocktails an! Das nervt! Die kostenlose App kann in unserem Test nicht punkten und fällt durch! Nebenbei Geld verdienen lässt sich mit ihr offenbar nicht.

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