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Abkühlung bei Hitze: Was ist erlaubt?

Wenn die Sonne heiß brennt, wächst das Verlangen nach Abkühlung. Aber nicht alles, was die Körpertemperatur sinken lässt, ist auch erlaubt! Darf man bei Hitze knapp bekleidet zur Arbeit gehen? Und wie steht es mit baumelnden Beinen im kühlen Wasser öffentlicher Brunnen?

13.08.2012 10:00 | 3:06 Min | © SAT.1

Abkühlung über Kleidung: Bei Hitze im Minirock zur Arbeit?

Nicht jedes Büro ist klimatisiert und so mancher Arbeitsplatz liegt in der prallen Sonne. Über die passende Arbeitskleidung im Sommer gibt es daher verschiedene Ansichten. Aber welche trifft zu? Tatsächlich ist es dem Arbeitnehmer nicht allein überlassen, in welcher Kleidung er an heißen Sommertagen oder auch im Winter zur Arbeit erscheint. Manche Arbeiten erfordern Schutzkleidung oder es kann auf Grund von Unfallverhütungsvorschriften verboten sein, schlabberige Kleidung oder offene Haare zu tragen. Teilweise gibt es auch Vereinbarungen über Kleidung, die der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat getroffen hat. Darüber hinaus kann der Chef über sein Weisungsrecht Einfluss auf die Arbeitskleidung nehmen. Wo es erforderlich ist, kann er eine Dienstuniform oder angemessene Kleidung wie ein Sakko mit Krawatte oder ein Kostüm vorschreiben – zumindest in Positionen mit Kundenkontakt. Entsprechend kann schulterfreie oder zu knappe Kleidung untersagt werden – Hitze im Büro hin oder her. Allerdings müssen die Forderungen des Vorgesetzten angemessen sein, das heißt, ein Lagerarbeiter kann zum Zwecke der Abkühlung bei hohen Temperaturen in der Halle ein Muskelshirt tragen, ein Schaltermitarbeiter in einem klimatisierten Raum nicht unbedingt.

Abkühlung im Brunnen: Kühles Wasser gegen die Hitze?

Öffentliche Brunnen sind von Steuergeldern finanziert und gehören damit allen Steuerzahlern. Warum sich also nicht bei Sommerhitze ein wenig Abkühlung im Brunnen verschaffen. Erlaubt oder nicht? Erlaubt – allerdings nur, wenn es nicht ausdrücklich verboten ist. Und da liegt das Problem: Viele Gemeinden haben Satzungen oder Verordnungen erlassen, die das Betreten der öffentlichen Brunnen verbieten – auch bei einer Hitzewelle. Allerdings gibt es hier ein Schlupfloch im Recht: Wer auf ein komplettes Bad verzichtet und nur seine Arme ins kühle Wasser steckt oder seine Beine baumeln lässt, betritt den Brunnen genau genommen nicht! Damit dürfte der Erfrischung gegen Hitze nichts mehr im Weg stehen.

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