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Darf man Tiere in der Wohnung halten?

In die meisten Wohnung zieht früher oder später ein Mieter mit einem Haustier. Doch was ist bei der Haltung des Tieres zu beachten? Wann dürfen welche Tiere in der Wohnung gehalten werden?

23.04.2012 08:00 | 3:20 Min | © SAT.1

Tiere in der Wohnung: der Mietvertrag regelt es

Welche Tiere in der Wohnung gehalten werden dürfen regelt in erster Linie der Vermieter im Mietvertrag. Dort kann zum Beispiel festgelegt sein, dass keine Hunde erlaubt sind. Anders sieht das bei Kleintieren aus. Diese können auch ohne besondere Erlaubnis in der Wohnung gehalten werden, da davon ausgegangen werden kann, dass von diesen Tieren in der Wohnung keine Beeinträchtigung oder Störung des Hausfriedens ausgeht. Zu den Kleintieren zählen Fische, Hamster, Kaninchen, Mäuse oder Meerschweinchen. Hunde oder Katzen gehören jedoch nicht dazu.

Tiere in der Wohnung: was ist nicht erlaubt

Obwohl kleine Vögel als Kleintiere gelten und damit als Tiere in der Wohnung erlaubt sind, gilt das nicht für Papageien. So gelten wie auch Vogelspinnen, Schlangen oder Echsen zu den Exoten.  Zu solchen Tieren in der Wohnung muss der Vermieter zustimmen. Das gilt unter anderem auch für Frettchen (wegen ihres Gestanks) oder Ratten, weil man sich vor ihnen ekeln könnte.  Darüber hinaus entscheidet das Öffentliche Recht, in Abhängigkeit davon ob Tiere in der Wohnung eine Gefahr darstellen, ob diese Tiere überhaupt gehalten werden dürfen. Auch die Bedürfnisse der Tiere finden zum Beispiel im Tierschutzrecht Beachtung.

Tiere in der Wohnung: so klappt‘s auch mit dem Nachbarn

Auch wenn der Mietvertrag die Haltung bestimmter Tiere in der Wohnung erlaubt, hat der Nachbar einen Anspruch auf Widerspruch. Davon kann er Gebrauch machen, wenn das Tier in der Wohnung oder auch in gemeinschaftlich genutzten Bereichen gefährlich oder laut ist. Auch wenn das Tier Eigentum zerstört oder die Gesundheit schwerwiegend durch Tierallergien gefährdet ist, kann man sich als Nachbar gegen das Tier in der Wohnung wehren. Am besten sollten sich Tierhalter direkt mit dem Nachbarn einigen. Ist das nicht möglich, kann der Nachbar den Vermieter auffordern, dass er für Ruhe sorgt bzw. die Beeinträchtigung durch das Tier in der Wohnung unterlassen wird.

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