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Heizungsableser

Gerade jetzt sind in ganz Deutschland die Heizungsableser in den Wohnanlagen unterwegs. Doch nicht jeder kann dann auch zu Hause sein. Was tun, wenn man den Termin nicht wahrnehmen kann? Und muss man die Geräte zum Ablesen freiräumen?

27.02.2012 08:00 | 3:24 Min | © SAT.1

Muss man zu Hause sein, wenn der Heizungsableser kommt?

Jeder Vermieter und jede Eigentümergemeinschaft ist verpflichtet, die Heizungs- und Warmwasserkosten verbrauchsabhängig abzurechnen. Dazu muss der Verbrauch jeder Wohnung erstmal vom Heizungsableser erfasst werden. Daraus ergibt sich die Pflicht jedes Bewohners, dem Heizungsableser Zugang zur Wohnung zu gewähren. Der Termin zum Ablesen muss aber mindestens zehn Tage vorher angekündigt werden. Kann man den Termin mit dem Heizungsableser nicht wahrnehmen, muss die Ablesefirma einen zweiten Termin mit einem zeitlichen Mindestabstand von zehn Tagen bestimmen oder einen individuellen Termin vereinbaren. Die kosten dafür dürfen nicht in Rechnung gestellt werden. Erst wenn der Bewohner zwei Termine schuldhaft versäumt hat, darf der Verbrauch geschätzt werden oder die Kosten für den dritten Termin mit dem Heizungsableser in Rechnung gestellt werden. 

Muss der Zähler für den Heizungsableser frei zugänglich sein?

Jeder Wohnungsnutzer muss dem Heizungsableser das Ablesen der Verbrauchserfassungsgeräte ermöglichen. Dazu reicht es nicht, dass die Wohnung zugänglich ist. Es muss jeder einzelne Zähler für den Heizungsableser zugänglich sein. Ist der Zähler jedoch verkleidet oder mit einem schweren Schrank verstellt, ist der Mieter in der Pflicht, den Zähler rechtzeitig zum Ablesetermin so freizulegen, dass er vom Heizungsableser ohne weiteres ablesbar ist. 

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