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Mietrecht: Party feiern ohne Reue

Schön, wenn man etwas zu feiern hat! Es macht immer Spaß, mit Freunden eine Party zu schmeißen, zu lachen, zu tanzen und Musik zu hören. Aber was sagt das Mietrecht, wenn andere darunter leiden?

05.06.2012 10:00 | 1:42 Min | © SAT.1

Mietrecht: Wie oft darf ich eine Party feiern?

Die Party ist in vollem Gange: trampelnde Füße im Takt der lauten Musik, viel Gelächter und Geschrei. Auch um Mitternacht herrscht noch immer keine Ruhe. Es ist schließlich eine Geburtstagparty, da kann es schon mal laut werden und so eine Party zum Geburtstag findet nur einmal im Jahr statt. Wer denkt da schon an das Mietrecht? Jedoch sollte man das Mietrecht bei jeder Party im Hinterkopf haben.
Denn das Mietrecht gibt genaue Regeln vor: Wie oft ein Mieter eine Party in seiner Wohnung feiern darf, kann der Mieter selbst entscheiden, die Dauer der Party jedoch nicht. Diese ist im Mietrecht aufgeführt.

Mietrecht: Wie lang darf eine Party dauern?

Bei der Frage, wie es das Mietrecht mit Feierlichkeiten hält, kommt es nicht darauf an, ob eine Party drinnen oder draußen (zum Beispiel auf dem Balkon) stattfindet. Wichtig ist, dass sich die Nachbarn durch eine Party nicht belästigt fühlen. Das ist jedoch der Fall, sobald die Party die Nachtruhe stört: Übersteigt eine Party die gesetzlich festgelegte Nachtruhe (22 Uhr), ist es nicht nur rechtens, dass sich Nachbarn darüber beschweren. Sie haben das Mietrecht auch dann auf ihrer Seite, wenn sie sich schließlich nicht mehr anders zu helfen wissen und die Polizei zu Hilfe holen. Ist diese dann vor Ort, hat der Party feiernde Mieter Glück, wenn er zunächst mit einer Verwarnung davonkommt.
Wird die Polizei allerdings durch weitere Beschwerden dazu veranlasst, noch einmal zu der lauten Wohnung zu fahren, kann es schon ungemütlicher werden: Die Polizei kann das Gerät, das den Lärm verursacht, konfiszieren. Der lärmende Nachbar kann es dann am nächsten Tag von der Wache abholen.

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