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So knacken Sie den Zeugniscode

Der Fachanwalt für Arbeitsrecht Thomas Becker erklärt, welche Formulierung im Arbeitszeugnis stehen sollte und warum.

19.11.2014 10:00 | 7:14 Min | © Sat.1

Arbeitszeugnis: Gute Leistung muss Arbeitnehmer beweisen

Wer ein besseres Arbeitszeugnis will, muss seine gute Leistung erst beweisen - so das aktuelle Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt. Eine Zahnarzthelferin hatte geklagt, weil sie mit ihrem lediglich durchschnittlichen Zeugnis nicht zufrieden war. In ihrer Branche seien gute Arbeitszeugnisse üblich und so forderte die Zahnarzthelferin, dass zu der Formulierung "zur vollen Zufriedenheit" das Wort "stets" hinzugefügt wird. Das lehnte das Bundesarbeitsgericht ab. Begründung: Ihre gute Leistung müsse sie beweisen. 

Umgekehrt habe der Arbeitgeber bei einem unterdurchschnittlichen Zeugnis den Beweis zu führen und muss konkrete Tatsachen vorlegen, die die mangelhafte Beurteilung rechtfertigen.

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