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Umzugskosten – Eine richtige Kalkulation ist unabdingbar!

Erfahren Sie, welche Kosten bei einem Umzug auf Sie zukommen. Damit Sie richtig kalkulieren und sparen können, gibt es hier wertvolle Informationen!

05.05.2014 10:00 | 3:54 Min | © Sat.1

Ein Überblick zur Kalkulation der Umzugskosten

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Mit einem Umzug kommt stets auch die Frage nach der Höhe der Umzugskosten auf. Ein Teil der Umzugskosten muss für den Transport des Hausrats kalkuliert werden. Die Kosten können hier sehr unterschiedlich ausfallen – je nach Wohnungsgröße, der Menge des Umzugsgutes und der Entfernung zum neuen Wohnort höher oder niedriger ausfallen. Wenn Sie ein Umzugsunternehmen mit dieser Aufgabe betreuen, müssen Sie zwar mit höheren Kosten rechnen, erhalten dafür aber einen Rundumservice mit Leihkartons und Versicherungsschutz. Bei einem Umzug in Eigenregie mit einem gemieteten Umzugswagen schlagen bei Ihnen die Ausgaben für Verpackungsmaterial wie Kartons oder Luftpolsterfolie extra zu Buche. Wer umzieht muss auch stets Ausgaben für die Renovierung der alten oder der neuen Wohnung bedenken. Ebenso ist die Anschaffung neuer Möbel meist unumgänglich. Die Umzugsmitteilung an Versicherungen, Banken und andere Vertragspartner ist kostenfrei. Aber mit einem Umzug werden oft neue Verträge mit Strom-, Festnetz- oder Internetanbieter notwendig. Dies alles sollten Sie in Ihrer Planung der Umzugskosten bedenken, um finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Spartips für die Umzugskosten

Es gibt einige Möglichkeiten, die Umzugskosten zu senken. Egal, ob Sie die Hilfe einer Spedition annehmen oder ihren Umzugswagen selbst fahren: Holen Sie rechtzeitig verschiedene Angebote ein, um den günstigsten Anbieter zu finden. Wenn Sie die Möglichkeit haben, vermeiden Sie Umzüge am Monatsende. Die Nachfrage ist dann höher und die Preise steigen dementsprechend. Wer sich für den Umzug in Eigenregie entscheidet, hat folgende Sparmöglichkeiten bei den Umzugskosten:

  • Umzugsrechner nutzen und genau passenden Umzugswagen mieten
  • Kartons mieten statt kaufen
  • Sackkarre, Decken und Spanngurte mieten statt kaufen
  • Umzugshelfer auf Jobbörsen im Internet suchen
  • neue Möbel über Kleinanzeigen beziehen

Sichten Sie zudem einige Monate vor Ihrem Umzug ihren Dachboden und den Keller. Wer Sperrmüll beizeiten anmeldet, kann diesen oft kostenlos über die Stadt entsorgen lassen. Möbel, für die Sie in der neuen Wohnung keine Verwendung mehr finden, können Sie eventuell dem Nachmieter überlassen oder auf Internetportalen für Gebrauchtmöbel zum Verkauf anbieten. Noch ein Tipp für die Übergabe der alten Wohnung: Erledigen Sie kleinere Reparaturen noch selbst und reinigen Sie Fenster und Teppiche gut – so erhalten Sie sicher Ihre volle Kaution zurück und schonen den Geldbeutel bei den Umzugskosten.

Die Finanzierung Ihrer Umzugskosten

Wer aus beruflichen Gründen umzieht hat gute Möglichkeiten, die Aufwendungen für den Umzug als Werbungskosten von der Steuer abzusetzen. Für die meisten Posten Ihrer Umzugsrechnung müssen Sie Belege beifügen, für andere gilt eine Umzugspauschale. Handelt es sich um einen privaten Umzug, können Sie im Rahmen der haushaltsnahen Leistungen einen Teil Ihrer Umzugskosten steuerlich geltend machen. Eine Umzugskostenvergütung erhalten dagegen nur Bundesbeamte, Richter im Bundesdienst und Soldaten.

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