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Stromsparen leicht gemacht – die besten Tipps!

Die Strompreise steigen regelmäßig an – aber jeder braucht Strom und deshalb müssen wir auch die Preissteigerungen in Kauf nehmen. Doch wir alle haben Stromfresser Zuhause und es gibt auch vieles, was wir sonst noch beim Umgang mit Strom falsch machen.

Wir haben die besten Tipps, um richtig Geld und vor allem Strom zu sparen.

Himmel-Umwelt-Natur
© Pixabay

Stromsparen schont nicht nur den Geldbeutel, es kommt vor allem auch der Umwelt zu gute. Jeder kann hier einen Beitrag leisten und die Kostenersparnis sollte doch für alle ein guter Anreiz sein!

Es gibt viele Dinge, die man ganz einfach in seinem Alltag ändern kann, die aber eine große Stromersparnis bedeuten. Bei diesen kleinen Umstellungen muss man in der Regel auf nichts verzichten, es geht vielmehr darum, das Bewusstsein für den Umgang mit der Elektrizität zu schärfen.

Das sind die besten Tipps zum Strom- und Geldsparen:

1. Anbietervergleich

Der erste Schritt um Geld zu sparen, ist der Stromanbietervergleich . Die Preise bei den verschiedenen Anbietern können sich ganz erheblich unterscheiden und ein hoher Grundpreis, treibt die Rechnung natürlich sehr nach oben.

Für den Wechsel sollte jedoch nicht nur der Preis ausschlaggebend sein, es sollten auch Dinge wie Vertragslaufzeiten oder Preisgarantien beachtet werden. Ebenso wird es für viele vielleicht wichtig sein, woher der Strom stammt . Ob Atomstrom, Ökostrom oder eine Mischung aus beiden, hier kann der Nutzer frei wählen.

Die Kündigung funktioniert in den meisten Fällen übrigens recht unkompliziert und oftmals bieten auch die neuen Anbieter ihre Hilfe bei der Durchführung an.

2. Master-Slave Steckdosen

Unter Master-Slave Steckdosen versteht man eine Steckdosenleiste, die über einen Schalter verfügt, mit dem die Stromzufuhr für alle eingesteckten Geräte komplett unterbrochen werden kann. Diese Leisten sind vor allem bei Fernsehgeräten, DVD-Playern oder sonstigen Konsolen im Wohnzimmer sinnvoll.

Alle diese Geräte verbrauchen auch im Stand-By Modus unnötig Strom und wenn sie nicht benötigt werden, sind sie durch das Umlegen des Schalters komplett vom Stromnetz getrennt. Dasselbe gilt auch für Bereiche in der Küche, in der Stand-By Geräte wie z. B. ein Kaffeevollautomat angesteckt sind. Die Master-Slave Steckdosen sind relativ günstig zu bekommen und können die Stromkosten effektiv senken.

Aufpassen muss man lediglich, dass man keine Geräte „lahmlegt“, die eingeschaltet sein sollten. Solche Geräte sind beispielsweise Wecker und elektronische Geräte wie Kühlschränke oder Gefriertruhen.

3. Effizienzleuchten

Birne-Beleuchtung
© Pixabay

Besonders in Räumen in denen sehr oft Licht brennt, sollten Energiesparlampen angebracht werden. Diese sind in der Anschaffung ebenfalls nicht besonders teuer, sparen aber sehr viel Strom ein.

Darüber hinaus sollte bei der Beleuchtung auch immer überlegt werden, ob das Licht wirklich eingeschaltet sein muss oder ob eventuell auch das Tagelicht ausreicht. In Räumen, in denen man sich nicht gerade nicht aufhält, sollte das Licht grundsätzlich ausgeschaltet werden.

4. Wasserkocher verwenden

Mit Wasserkochern kann Wasser schneller und effektiver erhitzt werden, als mit einem Elektroherd. Wann immer man also warmes Wasser benötigt, sollte dies im Wasserkocher erhitzt werden.

Dies gilt beispielsweise auch für Nudelwasser und sonstiges Wasser, welches zum Kochen benötigt wird. Einfach das Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen und anschließend in den vorgesehenen Topf umfüllen.

Beim Wasserkocher sollte jedoch auf ein zertifiziertes und sicheres Gerät geachtet werden, doch auch diese sind schon ab etwa 20 Euro zu bekommen.

5. Durchflussbegrenzer in der Dusche oder im Waschbecken

Dusche-Bad
© Pixabay

Wenn das warme Wasser durch Strom erzeugt wird, dann ist es ebenfalls ratsam, mit diesem sparsam umzugehen. Auf die ausgiebige, warme Dusche muss man deswegen aber nicht verzichten.

Durchflussbegrenzer verringern zwar die Wassermenge, jedoch mischen moderne Duschköpfe dem Wasser Luft bei, sodass man beim Duschen zwar weniger Wasser verbraucht, es sich aber nicht nach weniger Wasser anfühlt.

6. Heizungspumpe anpassen

Heizungsumwälzpumpen sind häufig in ihrer Leistung zu stark eingestellt und verbrauchen somit unnötig viel Strom. Bei Etagenheizungen und kleineren Häusern, die nicht mit einer Fußbodenheizung beheizt werden, kann oftmals eine niedrigere Stufe ausreichend sein.

Die Leistungsstufe kann direkt an der Pumpe verstellt werden und wenn es nicht warm genug sein sollte, kann diese immer noch einfach wieder zurück oder in die nächsthöhere Stufe gestellt werden.

7. Energiesparmodus bei Elektrogeräten nutzen

Einige Elektrogeräte wie beispielsweise Computer verfügen über einen Energiesparmodus, welcher genutzt werden sollte. Für die Nutzer ergeben sich im Energiesparmodus in der Regel nur sehr kleine Änderungen und die Geräte können nahezu wie gewohnt betrieben werden.

8. Gerätegröße anpassen

Im Haushalt sollten alle Geräte auf die Personenzahl angepasst werden. Ein Singlehaushalt benötigt beispielsweise keinen überdimensionierten Kühlschrank, während eine Großfamilie vielleicht sogar zwei kleinere Kühlschränke aufgestellt hat.

Beide Varianten kosten unnötig Strom und Geld. Besser ist es, wenn der Singlehaushalt mit einem kleineren Kühlschrank und der Haushalt der Großfamilie mit einem großen und geeigneten Gerät betrieben wird!

Große Energieersparnis – auf lange Sicht

Eine sehr große Energieersparnis hat man natürlich, wenn man „alte“ Stromfresser austauscht. Solche großen Stromfresser sind beispielsweise ältere Waschmaschinen , Trockner oder Kühlschränke.

Die Neuanschaffung solcher Geräte ist selbstverständlich erst einmal teuer und die Geräte amortisieren sich erst im Laufe der Jahre. Solche Anschaffungen sollten aber trotzdem eingeplant werden und wenn dann ein Neukauf ansteht, sollte unbedingt auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden.

Die größte Energieersparnis bekommt man dann mit Geräten, die mit den Siegel A+++ versehen sind.

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