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Tiefkühlprodukte - wo wird geschummelt?

Viele Hersteller nehmen es bei Konserven und Tiefkühlprodukten mit dem Abtropfgewicht nicht so genau. Die Tiefkühlprodukte enthalten meist zu viel Wasser bzw. Sauce. Das heißt, dass in diesen Packungen deutlich weniger Inhalt steckt als die Mengenangabe verspricht – alles zulasten der Geldbeutel der Verbraucher.

13.10.2010 05:30 | 6:30 Min | © SAT.1

Mehr Wasser, weniger Inhalt

Tiefkühlprodukte bestehen fast immer zu einem Großteil aus Wasser. Beispiel: Eine 750 Gramm Packung mit tiefgefrorenem Obst besteht allein zu 250 Gramm aus Wasser. Macht im Ergebnis nur 500 Gramm Obst, 31,6 Prozent weniger als erwartet. Ähnlich verhält es sich bei Tiefkühl-Gemüse, das in der Regel blanchiert, also vorgekocht ist. Das heißt,  Möhren, Bohnen und Rosenkohl sind voll mit Wasser. Der Verbraucher zahlt bei vielen Tiefkühlprodukten demnach das Wasser mit. 

Tiefkühlprodukte – zu viel Sauce 

Wer bei tiefgefrorenen Nudel- und Fleischgerichten nahrhafte Substanz erwartet, der wird in der Regel enttäuscht. Denn: Viele Tiefkühlprodukte bestehen bis zu 50 Prozent aus Sauce. Das ist auch der Grund, weshalb die Gerichte so kostengünstig sind.  Als Fazit kann man sagen, dass Tiefkühlprodukte zwar praktisch und vor allem bequem sind. Dafür bekommt man allerdings oft mehr Wasser und Sauce, als einem lieb ist.

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