Das Lipödem in drei Stadien
Jede zehnte Frau leidet an einem Lipödem, das durch Hormonveränderungen ausgelöst wird. Betroffene befinden sich daher meistens in der Pubertät, einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Beim Lipödem unterscheidet man drei Stadien: im ersten ist eine leichte Volumenvermehrung an den Beinen erkennbar, angedeutet durch Hautwellen. Im zweiten Stadium treten die Hautveränderungen schon deutlicher zu Tage. Mit deutlichen Überhängen und massiven Schwellungen ist das letzte Stadium beim Lipödem erreicht.
Fettzellen weiten sich aus
Das Lipödem ist eine Krankheit, bei der sich die Fettzellen ausweiten und sich Wasser dazwischen lagert, wodurch ein Druck entsteht. Neben der unästhetischen Optik leiden die Frauen also vor allem auch unter starken Schmerzen in den geschwollenen Beinen. Viele Betroffene tragen daher Kompressionsstrumpfhosen.
Letzte Rettung OP
Nur mit einer Fettabsaugung, der sogenannten Liposuktion, kann gegen das Lipödem angegangen werden. Jedoch wollen viele Krankenkassen diese Operation nicht bezahlen – die meisten Patienten kämpfen über mehrere Monate für ihr Recht. Es handelt sich immer um Einzelfallentscheidungen, bei denen Betroffene hartnäckig sein und einen kompetenten Arzt an ihrer Seite haben müssen. Eine Operation ist allerdings keine Garantie, dass die Symptome vom Lipödem für immer verschwinden. Die abgesaugten Fettzellen bilden sich zwar nicht neu. Damit sich aber nicht die übrigen Fettzellen ausdehnen, ist eine gesunde Ernährung wichtig.
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