Augenlasern mit negativen Folgen
Holger Fertig unterzog sich im Jahr 2000 einer Laser-OP, durch die er auch ohne Brille wieder einwandfrei sehen sollte. Über die Jahre nach dem Eingriff wurden seine Augen allerdings wieder schlechter, er sah zunehmend unscharf. Dazu plagten ihn Müdigkeit und Kopfschmerzen. Auslöser war eine Wölbung der Hornhaut, die nach dem Augenlasern instabil wurde, weil beim Eingriff zu viel Gewebe abgetragen wurde.
Verpfuschtes Augenlasern durch Crosslinking korrigieren
Die Frankfurter Uniklinik behandelt Patienten wie Holger Fertig, die unter fehlgeschlagenen Augenlasern leiden. Beim sogenannten Crosslinking-Verfahren wird die beschädigte Hornhaut abgeschabt, mit einem Vitaminpräparat beträufelt und dann mit einer UV-Lampe bestrahlt. Dadurch versteift sich das Gewebe wieder. Der Eingriff findet unter lokaler Betäubung statt und dauert etwa eine Stunde.
Vorsicht beim Augenlasern
Wer über Augenlasern nachdenkt, sollte bei der Wahl des Arztes vorsichtig sein. Seriöse Kliniken nehmen detaillierte, mehrstündige Voruntersuchungen vor. Denn nicht jeder Brillenträger eignet sich fürs Augenlasern. Die Hornhaut des Auges muss dick genug sein und die Sehschwäche darf nicht mehr als acht Dioptrien betragen. Der eigentliche Eingriff dauert pro Auge nur sechs Minuten. Beim Augenlasern wird die obere Hornhaut mit einem Laser aufgeschnitten und weggeklappt, die darunter liegende Schicht fein abgetragen und wieder glattgestrichen.
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