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Allergiker: Zahl der Betroffenen steigt

Die Anzahl der Menschen, die an einer Allergie leiden, steigt jährlich. Inzwischen gehört etwa jeder Fünfte zur Gruppe der Allergiker und leidet an Heuschnupfen. Mögliche Gründe erfahren Sie hier.

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Belastung durch Pollenflug
© dpa

Allergie als Volkskrankheit

Heuschnupfen ist mittlerweile zur Volkskrankheit mutiert. Jedes Jahr im Frühjahr beschweren sich immer mehr Menschen über Augenjucken, eine laufende Nase oder dröhnende Kopfschmerzen. Mit Tabletten und diversen anderen Medikamenten wird Allergikern der Alltag etwas erträglicher gemacht. Aber woran liegt es, dass sich immer mehr Menschen zu den Allergikern gesellen?

Allergiker-Hypothesen

Fakt ist, dass unsere Großeltern früher kaum an Allergien gelitten oder diese erst im hohen Alter entwickelt haben. Das hat jedoch laut Experten einfache Gründe. Veränderungen in der Umwelt, andere Essgewohnheiten oder Luftverschmutzung durch Abgase tragen heutzutage dazu bei, dass sich Allergien schneller entwickeln. Eine Vielzahl an Allergenen, gegen die der Körper heute kämpfen muss, hat das Immunsystem instabil gemacht.

Längerer Pollenflug durch Erderwärmung

Und noch eine schlechte Nachricht für unsere Generation: Allergiker sollten sich künftig auf einen längeren Pollenflug einstellen. Durch den Klimawandel können sich die Blütenzeiten verschieben. Pollen wirbeln dann über einen längeren Zeitraum durch die Luft und lassen die Nase von Allergikern früher kribbeln. Experten vermuten, dass durch die zunehmende Erderwärmung einige Pollen bereits ab Mitte Dezember fliegen. Sollten auch bei Ihnen zu dieser Zeit oder im Frühjahr die Augen tränen und die Nase jucken, lassen Sie einen Allergietest bei Ihrem Arzt machen.

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