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Antiallergikum: Was ist das?

Als Haustierschuppen-Allergiker einen Hund streicheln oder als Pollen-Allergiker einen Frühlings-Ausflug in die freie Natur machen – das geht mit einem Antiallergikum. Doch was ist das eigentlich?

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Antiallergikum: Warum es angewandt wird

Wenn Allergene , also Umweltstoffe, in den Körper eindringen, können diese bei Allergikern überempfindliche Reaktionen des Immunsystems auslösen. Genauer gesagt wird eine große Menge an Histamin, einem Gewebehormon, freigesetzt, welches eine allergische Reaktion verursacht. Damit diese Reaktion unterbunden oder zumindest abgeschwächt wird, können Betroffene Antiallergika einnehmen.

Unterschiede zwischen Antiallergika

Welches Antiallergikum das richtige ist, ist von Fall zu Fall verschieden. Es gibt nicht nur ein Antiallergikum für alle Symptome. Die Medikamente können unterschiedliche Wirkstoffe enthalten, wobei die Wirksamkeit der Inhaltsstoffe von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Gemeinsam mit einem Allergologen sollten Allergiker für sich das richtige Medikament finden.

Prinzipiell wird zwischen vier Gruppen von Antiallergika unterschieden, die mit ihrem Wirkstoff jeweils in einen ganz bestimmten Teil der allergischen Reaktion eingreifen. Man differenziert zwischen Wirkstoffen, die den Histamin-Rezeptor blockieren (zum Beispiel H1-Antihistaminika, die den Histamin-H1-Rezeptor blockieren), Wirkstoffen, die die Mastzellen stabilisieren, Wirkstoffen, die als Gegenspieler von allergiebeteiligten Stoffen wirken sowie Wirkstoffen, die die Leukotrien-Rezeptoren blockieren. Darüber hinaus gibt es Antihistaminika, die bei allergischen Reaktionen wie etwa Nesselsucht besonders geeignet sind. Aber auch bei anderen Allergien wie Heuschnupfen und Insektenstichen wirken die Medikamente.

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