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Ekzem: Die richtige Therapie

Gegen Ekzeme helfen ganz unterschiedliche Therapien. Als Grundsatz sollte aber gelten: Vorbeugen ist besser, als bloß die Symptome zu behandeln.

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Ekzem: Vorbeugende Maßnahmen

Leiden Sie erfahrungsgemäß des Öfteren unter einem Ekzem, können Sie dem unangenehmen Juckreiz und dem Hautausschlag schon vor einem Ausbruch entgegenwirken – mit der richtigen Pflege. Vermeiden Sie lange Bäder in heißem Wasser über 38 Grad Celsius. Denn dadurch wird der natürliche Säureschutzmantel der Haut zerstört und die Entstehung eines Ekzems begünstigt. Auch Schaumbäder oder stark schäumende Duschbäder sollten Sie vermeiden, da die Pflegeprodukte ebenfalls den Schutzfilm der Haut zerstören. Nutzen Sie am besten ausschließlich milde, nicht-alkalische Seifen mit einem pH-Wert von 5,5. Nach dem Bad beziehungsweise nach dem Duschen tupfen Sie Ihre Haut am besten ab, anstatt sich mit dem Handtuch trocken zu reiben. Direkt nach dem Waschen sollten Sie zudem Cremes, Lotionen oder Salben benutzen. Je nach Hautkrankheit kommen allerdings ganz unterschiedliche Produkte infrage.

Die passende Therapie gegen ein Ekzem

Die Therapie gegen ein Ekzem erfolgt je nach Krankheitsbild mit unterschiedlichen Stoffen: Salben mit Kortison helfen zwar gegen den Juckreiz, nach einer Behandlung treten die Stellen auf der Haut allerdings häufig in verstärkter Form wieder auf. Eine langfristige Behandlung mit Kortison kann zudem Ihre Haut schädigen. Eine bekannte Therapie kann auch mit Teer-Präparaten erfolgen, die häufig in Salben verabreicht werden. Nachteil ist der meist strenge Geruch und die erhöhte Lichtempfindlichkeit. Nach einer entsprechenden Behandlung sollten Sie das Sonnenlicht meiden. Gegen Ekzeme kommen häufig auch Antihistaminika zum Einsatz, denn die Stoffe blockieren das körpereigene Gewebshormon Histamin, das für das Ekzem verantwortlich sein kann.

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