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Esche-Pollen: Höhenflug im April

Nach Birke, Hasel und Co bereitet nun auch die Esche vielen Allergikern Probleme. Wann die Esche-Pollen ihr Unwesen treiben und welche Kreuzallergien sie hervorrufen können, erfahren Sie hier.

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Frau niesen Heuschnupfen_dpa
© dpa

Imposantes Ölbaumgewächs

Mit einer Wuchshöhe von etwa 40 Metern zählt die Esche zu den höchsten Laubbaumarten Europas. Aber nicht nur das, die Esche gehört auch zu den „alten Damen“ unter den Baumarten, sie kann etwa 250 bis 300 Jahre alt werden. Wie die Eiche wird das Holz dieses Ölbaumgewächses gerne zu Möbeln oder Werkzeugen verarbeitet und findet so seinen Platz in vielen Häusern. Die Esche fühlt sich an feuchten Standorten zuhause, ist jedoch in den mitteleuropäischen Wäldern von der Buche vielerorts verdrängt worden.

Esche-Pollen gegen Birken-Pollen

Der Pollenflug der Esche ist vor allem im April und Mai sehr stark. Ihre Pollen werden durch den Wind verteilt und bringen die Nase von Allergikern ordentlich zum Jucken. Oft löst bereits eine geringe Anzahl von Pollen einen Heuschnupfen aus. Die allergene Potenz wird von Experten als mäßig bis hoch eingestuft. Sollten Sie neben einer Esche-Pollen-Allergie auch an einer Birken-Pollen-Allergie leiden, können sich Ihre Beschwerden schlimmer anfühlen, denn auch die Birkenpollen fliegen im April und Mai. Suchen Sie daher am besten einen Arzt auf und lassen Sie sich mit Allergie-Tabletten ausstatten. Wichtig ist noch zu wissen, dass bei einer Allergie auf Esche-Pollen Kreuzallergien mit Oliven, Flieder, Liguster und Jasmin auftreten können.

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