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Goldrute hat eine schwache Allergiestufe

Die Goldrute gehört zur Familie der Korbblütler und umfasst etwa 100 Arten, von denen fünf in Deutschland heimisch sind. Für Allergiker ist die Pflanze mäßig bedeutsam, für Gärtner umso mehr.

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Goldrute: Bekämpfung nicht einfach

Bei der Goldrute handelt es sich um eine mehrjährige Pflanze, welche in vielen Gärten nicht gern gesehen wird, da sie andere Pflanzen unter Umständen verdrängen kann. Da die Goldrute, insbesondere die Kanadische Goldrute, äußerst regenerationsfähig, anspruchslos und trockenresistent ist, bereitet die Bekämpfung oftmals große Schwierigkeiten. Am besten ist es, die Pflanze mitsamt all ihren Teilen zu beseitigen, damit sie nicht wieder austreibt.

Die Pflanzen wachsen je nach Art 40 bis 130 Zentimeter hoch. In freier Natur können Sie die Goldrute vorwiegend in Gebüschen oder lichten Wäldern finden. Auch in Kiesgruben, an Ufergebüschen, Straßen und Eisenbahnschienen fühlt sich goldgelb blühende Pflanze wohl. Die Blütezeit ist von August bis Oktober. Dann kann Sie auch für Allergiker relevant werden.

Pollen der Goldrute kaum allergierelevant

Die Pollen der Goldrute können unter Umständen Allergien auslösen. Dies ist jedoch nur sehr selten der Fall, da die Pollen von Insekten übertragen werden und sich nur geringfügig durch die Luft verbreiten. Daher wird die allergene Potenz als schwach eingestuft. Lediglich in direkter Pflanzennähe können Allergiker in seltenen Fällen auf die Goldrute reagieren. Vorsicht: Blumensträuße in Wohnungen können durchaus Symptome auslösen – darauf sollten Sie also lieber verzichten.

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