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Hainbuche hat eine lange Pollenaktivität

Die Hainbuche, auch Hagebuche oder Weißbuche genannt, ist ein Laubbaum aus der Familie der Birkengewächse. Die Pollen des Baumes können Heuschnupfen auslösen.

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Hainbuche: Merkmale des Laubbaumes

Die Hainbuche wächst als laubabwerfender Baum in vielen Teilen Europas sowie in Westasien. Sie wird im Normalfall rund 25 Meter hoch und kann 100 Jahre alt werden. Charakteristisch ist der Stamm, welcher meist einen unregelmäßigen Querschnitt hat und nicht selten krumm ist. Freistehende Hainbuchen bilden oft beeindruckende, breit-ovale Kronen aus.

Das Holz des Baumes ist ungewöhnlich schwer – unter den heimischen Bäumen Mitteleuropas besitzt die Hainbuche das schwerste Holz. Das Buchenholz wird zur Herstellung von Werkzeugen und von Parkett genutzt. Generell ist die wirtschaftliche Bedeutung der Hainbuche hierzulande aber eher gering. Während das Holz früher hauptsächlich als Brennholz verwendet wurde, ist diese Nutzung des nur schwer zu spaltenden Holzes heute ebenfalls gering.

Pollen der Hainbuche fliegen bis in den Juni

Die Hainbuche kann in der Zeit von Ende Februar bis in den Juni hinein blühen – dementsprechend fliegen auch die Pollen relativ lange. Die Hauptsaison liegt jedoch fast immer im April. Obwohl den Pollen nur eine geringfügige Bedeutung als eigenständige Allergene zukommt, können Kreuzallergien mit Hasel, Erle und Birke auftreten. Generell lässt sich die allergene Potenz der oft als Heckenpflanze eingesetzten Hainbuche als gering bis mäßig einstufen.

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