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Hausstauballergie: Vorbeugende Maßnahmen

Kleine Milben und deren Ausscheidungen in Ihrem Bett sind die Verursacher der Hausstauballergie. Mit diesen vorbeugenden Maßnahmen können Sie typische Symptome wie Husten und Schnupfen vermeiden.

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Hausstauballergie vorbeugen: Bettzeug richtig waschen

Hausstaubmilben gibt es in jedem Haushalt. Wer jedoch eine Milbenallergie entwickelt, will diese aus seiner Wohnung oder seinem Haus verbannen. Dies wird nicht zu hundert Prozent gelingen, doch lässt sich ihre Anzahl mit den richtigen Maßnahmen zumindest reduzieren und damit das Leiden verringern. Da sich Hausstaubmilben am liebsten in der Matratze und im Bettzeug breitmachen, sollten Sie das Bett mit milbenundurchlässigen Bezügen überziehen. Außerdem hilft es, die Bettwäsche bei mindesten 60 Grad Celsius zu waschen – noch besser sind 90 Grad Celsius. Auf diese Weise töten Sie die Spinnentiere garantiert ab und entfernen deren Kot. Wer seine temperaturempfindliche Bettwäsche nicht ruinieren möchte, kann alternativ auch zu speziellen, im Fachhandel erhältlichen Waschlösungen greifen, die bereits bei geringeren Temperaturen wirken.

Weitere Tipps zur Vorbeugung

Richten Sie ihre Räume am besten nur mit wenigen Polstermöbeln ein. Auch dort nisten sich Hausmilben gerne ein und übertragen ihren Kot auf Ihre Haut, während Sie gemütlich in Ihrem Lieblingssessel Platz nehmen. Auf Gardinen sollten Sie ebenso besser verzichten. Bei jedem Windzug werden die Milben und deren Kot aufgewirbelt, der sich als feiner Staub in Ihrem Heim und auf Ihnen absetzt. Wenn Sie auf den Sichtschutz nicht verzichten möchten, empfiehlt es sich, Textilien zu verwenden, die Sie jede Woche waschen können. Bei einer Hausstaubmilbenallergie ist zudem tägliches Lüften unerlässlich, um Hausstauballergie-Symptome zu reduzieren. Milben mögen nämlich keine kalte, trockene Luft. Verzichten Sie daher auch auf Luftbefeuchter.

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