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Hausstaubmilbenallergie: Gefahr im Bett

Eine Hausstaubmilbenallergie wird durch mikroskopisch kleine Hausstaubmilben verursacht. Diese sind überall im Haushalt – vor allem aber im kuschlig warmen Bett.

01.12.2011 00:00 | 4:00 Min | © SAT.1

Unsichtbare Mitbewohner

Hausstaubmilben sind älter als die Menschheit und befinden sich in jedem Haushalt. Dort tummeln sie sich unter Bodenleisten oder im Teppich. Die größte Anzahl von Hausstaubmilben ist jedoch im Bett vorzufinden. Auch wenn die mikroskopisch kleinen Spinnentiere mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind, stecken in einer Matratze bis zu eineinhalb Millionen Hausstaubmilben. Die Existenz der Milben ist per se kein Nachweis dafür, wie reinlich ein Haushalt geführt wird. Im Gegenteil, dort wo keine Hausstaubmilben vorhanden sind, ist mit Giftstoffen zu rechnen.

Hausstaubmilben mögen es warm und kuschelig

Im Bett herrschen paradiesische Verhältnisse für die unliebsamen Untermieter, da es mit einer Temperatur zwischen 18 Grad Celsius und 26 Grad Celsius und einer Feuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent die idealen Lebensbedingungen für diese liefert. Sie ernähren sich von den menschlichen Hautschuppen und scheiden am Tag bis zu 20 Kotkügelchen aus. So können sich Hausstaubmilben innerhalb von 30 Tagen um das 300-Fache vermehren.

Hausstaubmilbenallergie durch Milbenkot

Jedes Mal, wenn Sie sich auf der Matratze bewegen, tritt eine Staubwolke von Milbenkot aus, welche sich auf der Haut, in den Ohren und im Mund ablegt. Personen mit einer Hausstaubmilbenallergie reagieren auf die Spinnentiere ähnlich wie Menschen, die unter Heuschnupfen leiden: Die Nase ist häufig verstopft, die Augen gerötet und Reizhusten tritt auf. Um im Haushalt die Anzahl von Hausstaubmilben möglichst gering zu halten, sollten Sie daher Ihre Matratzen regelmäßig von einem Profi absaugen lassen.

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