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Mais: Große Pollen, kleine Gefahr

Jährlich werden weltweit über 850 Millionen Tonnen Mais geerntet. Das wichtige Getreide ist als Futterpflanze für Mensch und Tier von großer Bedeutung. Die allergene Potenz ist dafür eher gering.

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Mais Maisfeld_dpa
© dpa

Mais gehört zu den wichtigsten Getreidesorten

Es gibt rund 50.000 verschiedene Maissorten, wobei der Ursprung der Pflanze in Zentralamerika liegt. Heute wird das Getreide in vielen Teilen der Welt angebaut, auch in Deutschland. Die Nutzpflanze spielt in erster Linie bei der Ernährung von Tieren und Menschen eine Rolle, wird aber auch zur Herstellung von Biokraftstoffen verwendet. Die größten Produzenten von Mais sind heute China, Brasilien und die USA.

Kulturmais ist eine einjährige, formenreiche und sommergrüne Pflanze, die kräftig gebaut ist und eine Wuchshöhe von ein bis drei Metern erreichen kann. Wie alle Gräser wird Mais durch den Wind bestäubt. Er produziert eine große Menge an Pollen. Diese können für Allergiker durchaus relevant sein.

Mais kann in seltenen Fällen zur Pollenallergie führen

Mais blüht vorwiegend von Juli bis September. Die Pollen der Nutzpflanze sind durchaus dazu imstande, eine  Pollenallergie hervorzurufen – dies kommt aber nur sehr selten vor. Zudem kommt Allergikern zugute, dass Maispollen sehr groß sind und daher eher schlechte Flugeigenschaften haben: Sie können nur geringe Strecken zurücklegen. Allergische Gefahr besteht daher nur in unmittelbarer Nähe von Maispflanzen. Die Pollen sind im Normallfall nur für Arbeiter in Maisanbaugebieten relevant. Kreuzallergien sind nicht bekannt.

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