Ratgeber

Neurodermitis: Ernährung kann helfen

Wenn Salben und Cremes nicht mehr helfen, kann eine Umstellung der Ernährung bei Neurodermitis möglicherweise helfen. Wie dies funktioniert, erklärt Ihnen der SAT.1-Ratgeber.

Frau isst Apfel_Pixabay
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Gesund ernähren

Wenn sich bei Ihnen bereits herausgestellt hat, dass eine Lebensmittelallergie Ihre Neurodermitis begünstigt hat, sollten Sie Ihren täglichen Speiseplan umstellen. Auch bei sogenannten Kreuzallergien mit bestimmten Nahrungsmitteln wie Weizen, die bei Pollenallergien auftreten können, ist eine Ernährungsumstellung ratsam. Eine gesunde Ernährung kann Ihre Beschwerden bei Neurodermitis deutlich mindern. Nach einiger Zeit verbessert sich Ihr Hautbild und auch der Juckreiz bringt Sie nicht mehr alle paar Minuten um den Verstand.

Geschmacksverstärker adé

Verbannen Sie Fertigprodukte, Tütensuppen und Konserven aus Ihrem Küchenvorrat. Diese Lebensmittel beinhalten meistens Geschmacksverstärker wie Glutamat und gehören bei einer Neurodermitis nicht auf den Ernährungsplan. Verzichten Sie auf Alkohol; das Genussmittel kann Ihr Hautbild zunehmend verschlechtern und das atopische Ezkem verschlimmern. Kaufen Sie stattdessen frisches Obst und Gemüse und machen Sie sich einen alkoholfreien Smoothie. Zum Mittagessen können Sie sich zum Beispiel eine Gemüsepfanne mit Lachs gönnen. Die bietet nicht nur allerlei Vitamine, sondern wirkt auch wie Balsam für Ihre geplagte Haut. Führen Sie am besten ein Ernährungstagebuch, um festzustellen, welche Lebensmittel sie gut und welche Sie gar nicht vertragen. Kuhmilch ist für manche Menschen zum Beispiel schwer verträglich. Steigen Sie in diesem Fall auf Soja- oder laktosefreie Milch um. Generell gilt jedoch: Es reicht nicht aus, wenn Sie bei einer Neurodermitis Ihre Ernährung nur für eine Woche umstellen. Sie müssen sich längerfristig daran halten – nur so dankt es Ihnen Ihre Haut! 

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