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Periorale Dermatitis: Ausschlag am Mund

Kosmetikprodukte sollen die Haut eigentlich verschönern. Sie können jedoch auch eine Periorale Dermatitis auslösen. Was es mit der allergischen Hautreaktion auf sich hat, erfahren Sie hier.

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© Kai Remmers/dpa/tmn

Verbreitung und Ursachen der Perioralen Dermatitis

Die Periorale Dermatitis ist ein Hautausschlag im Mundbereich, die durch bestimmte Substanzen ausgelöst wird. Meist verursachen Kosmetikprodukte wie Hautcremes oder Reinigungsmittel die allergische Reaktion. Frauen zwischen 16 und 45 Jahren sind besonders häufig betroffen, ältere Frauen, Männer und Kinder nur selten. Die periorale Dermatitis ist auch unter den Namen Stewardessenkrankheit und Mundrose bekannt.

Symptome der Mundrose

Bei der Perioralen Dermatitis ist die Haut um den Mund flächenhaft gerötet und schuppig. Zum Teil treten auch gelbliche Hautveränderungen auf. Auf den betroffenen Arealen erscheinen winzige rötliche Knötchen, die sogenannten Papeln. Auch Eiterbläschen sind für den Ausschlag im Gesicht typisch. Die Symptome gehen mit Juckreiz, einem starken Brennen und Spannungsgefühl einher und können auch an anderen Stellen im Gesicht wie den Nasolabialfalten und Augenlidern auftreten.

Periorale Dermatitis behandeln

Damit sich die Periorale Dermatitis zurückbildet, darf die Haut nicht weiter mit Kosmetikprodukten gereizt werden. Verzichten Sie am besten auch auf Reinigungsmittel und waschen Sie das Gesicht nur mit klarem Wasser. Gegebenenfalls können Sie auch eine milde Seife oder spezielle synthetische Waschsubstanzen verwenden. Bei starker Ausprägung wird die Periorale Dermatitis mit antibiotischen Präparaten wie Cremes oder Gels behandelt. In Extremfällen ist eine innerliche Anwendung notwendig. Kortisonhaltige Präparate verschlimmern die Beschwerden hingegen.

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