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Pollenallergie: Symptome richtig deuten

Pollenallergie-Symptome sind nicht immer einfach von Symptomen eines grippalen Infekts zu unterscheiden. Auf welche Zeichen Sie achten müssen, erfahren Sie hier.

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Typische und untypische Pollenallergie-Symptome

Eine Pollenallergie haben Menschen nicht von Geburt an. Sie kann plötzlich auftreten und unterscheidet sich in der Art und Ausprägung der Beschwerden von Allergiker zu Allergiker. Klassische Pollenallergie-Symptome sind aber eine laufende oder verstopfte Nase sowie ein Juckreiz im Riechorgan. Weiterhin haben viele Betroffene das Bedürfnis, permanent niesen zu müssen. Aber auch gerötete und juckende Augen, Husten, Atemnot sowie Hautausschläge oder Schwellungen im Gesicht sind Indikatoren für Heuschnupfen , welcher durch die Pollenallergie verursacht wird. Seltener auftretende Pollenallergie-Symptome sind Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Migräne, Magen-Darm-Störungen und Depressionen.

Zur Unterscheidung: Symptome einer Erkältung

Auch bei einer Erkältung trieft die Nase, Betroffene haben Husten, leichte Halsschmerzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen und leichtes Fieber. Im Unterschied zur Pollenallergie, deren Beschwerden meist während der ganzen Allergiesaison anhalten, ist bei einer Erkältung die Erkrankung nach maximal zwei Wochen überstanden. Außerdem treten Erkältungen häufig in der Zeit zwischen Oktober und April auf, während der Winterzeit also, wohingegen die Pollenallergie ihre Hochsaison im Frühjahr und Sommer hat.

Fazit: Wenn Symptome sehr lange anhalten und immer zu einer bestimmten Zeit im Jahr auftreten, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine Allergie gegen Pollen handelt. Absolute Sicherheit kann aber nur ein Allergietest beim Arzt bringen.

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