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Seborrhoisches Ekzem: Was ist das?

Ein seborrhoisches Ekzem wird auch seborrhoische Dermatitis genannt und verursacht gelbliche, fettige Schuppen, unter anderem auf der Kopfhaut. Spezielle Shampoos können Linderung verschaffen.

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Seborrhoisches Ekzem: Ursachen

Insgesamt ist ein seborrhoisches Ekzem relativ harmlos, denn es ist nicht ansteckend. Trotzdem kann der Juckreiz äußerst unangenehm werden: Experten sind sich nicht einige, welche Ursache genau ein seborrhoisches Ekzem auslösen kann. Vermutlich ist ein bestimmter Hefepilz für den Hautausschlag verantwortlich, der in großen Mengen auf der Haut lebt. Ihr Immunsystem reagiert auf diese Besiedlung und es kommt zu einer Entzündungsreaktion. Das Leiden ist wahrscheinlich vererbbar und stellt die häufigste Ursache für Kopfschuppen bei Erwachsenen dar – bei Kindern und Babys wurde das Ekzem allerdings ebenfalls beobachtet.

Wie äußert sich ein seborrhoisches Ekzem?

Unter den weißlich-gelblichen Hautschuppen, die häufig fettig sind, ist die Haut rot und entzündet. Ein Juckreiz tritt allerdings nicht bei allen Patienten auf. Vor allem die Kopfhaut und das Gesicht sind betroffen, beispielsweise die Augenbrauen oder der Bartbereich bei Männern. Es können allerdings auch charakteristische Stellen auf der Brust und an anderen Stellen des Rumpfes entstehen. Ein seborrhoisches Ekzem ist für Ihren Dermatologen einfach zu identifizieren – und auch eine Behandlung kann sich relativ einfach gestalten. Haben Sie entsprechende Beschwerden, können Antipilzmittel oder Kortisonpräparate in Form von Shampoos oder Cremes zum Einsatz kommen. Leider ist das Ekzem meist chronisch. Der betroffene Hautbereich wird sich nach einer Behandlung zwar normalisieren, die Beschwerden können aber erneut auftreten.

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