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Spitzwegerich: Dezenter Allergieauslöser

Der Spitzwegerich gehört zu den unscheinbaren Gesellen im Pflanzenreich. Auffällig sind aber die Unmengen an Pollen, die er produziert und unter welchen Allergiker leiden.

Spitzwegerich_dpa
© dpa

Unauffällige Pflanze am Wegesrand

Der Spitzwegerich wächst an Wegrändern, auf Wiesen und Äckern. Seine blassen, kleinen Blüten, die auf langen, dünnen Stielen wachsen, sorgen nicht gerade für einen Blickfang im Wald. Wer genau hinsieht, wird erkennen, dass die Blüte mit zahlreichen feinen Pollen versehen ist. Diese lösen sich, sobald eine kleine Brise weht und fliegen zu benachbarten Blüten. Eine Bestäubung über Insekten findet nicht statt.

Spitzwegerich: Unliebsame Pflanze für Allergiker

Die Blütezeit des Wegerichs beginnt im Mai und endet im Oktober. In dieser Zeit ist die Pflanze Allergikern ein Dorn im Auge, denn ihr Pollenflug löst allergische Reaktionen aus. Dazu gehören Symptome wie Husten, Naselaufen und Augentränen. Wenn Sie gegen Spitzwegerich allergisch sind, sollten Sie auf Kreuzallergien achten. Unter Umständen reagieren Sie auf Lebensmittel wie Karotten, Knoblauch, und Sellerie allergisch. Auch auf Kümmel, Anis und Curry könnten Sie kreuzreagieren. Der Spitzwegerich ist ein gern gesehenes Kraut in der Pflanzenheilkunde. So soll er Linderung bei Husten oder entzündlichen Hautkrankheiten verschaffen. Pollenallergiker dürfen das natürliche Arzneimittel nicht verwenden, sofern Sie eine Überempfindlichkeit gegenüber der Pflanze besitzen. 

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