Ratgeber

Borreliose-Behandlung nach Diagnose

Eine Borreliose-Behandlung ist dann nötig, wenn durch einen Zeckenbiss Krankheitserreger übertragen wurden. Nach einem Gespräch mit dem Arzt folgt bei Diagnose eine entsprechende Therapie.

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Einen Zeckenbiss erkennen und Borreliose diagnostizieren

Camping im Wald, Wanderreisen oder ein Spaziergang im hohen Gras – Zecken lauern vielerorts und sind nicht selten Überträger von Infektionskrankheiten. Bemerken Sie Symptome wie Fieber, Hautrötungen und Erschöpfung an sich, können diese auf eine Borreliose hinweisen. Ein Gespräch mit einem Arzt ist dann unumgänglich. Doch eine Diagnose ist oft nicht ganz leicht, denn nicht selten wird ein Zeckenbiss von Patientenseite aus gar nicht in Betracht gezogen oder die Symptome sind nicht eindeutig. Blut- und Gehirnwasseruntersuchungen oder eine Untersuchung von Gelenkflüssigkeit bei Gelenkproblemen können Aufschluss geben und klären, ob eine Borreliose-Behandlung erforderlich ist. Eines allerdings erfordert eine sofortige Therapie: die typische Wanderröte, eine charakteristische Hautrötung, die auf Borreliose hindeutet.

Borreliose-Behandlung in Form einer Therapie

Grundsätzlich gilt: Je früher nach dem Zeckenbiss und anschließender Diagnose mit einer entsprechenden Therapie begonnen werden kann, desto besser. Diese besteht in der Verabreichung von Antibiotika für etwa zwei bis drei Wochen. Eine längere Einnahme unterstützt die Heilung nicht nachhaltig. Auch von einer vorsorglichen Einnahme von Medikamenten, wenn Sie einen Zeckenbiss erkennen und Angst vor einer Infektion haben, wird abgeraten. Selbst wenn Sie schon jahrelang unter der Krankheit leiden, ist es für eine entsprechende Borreliose-Behandlung nicht zu spät – eine Heilung ist selbst dann noch möglich. Immun gegen eine erneute Infektion sind Sie auch dann allerdings nicht.

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