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Digitaler Albtraum-Schreck?

Ein Sturz in die Tiefe oder ein zwielichtiger Verfolger – Albträume sind eine quälende Angelegenheit. Umso verlockender erscheint eine App, mit der sich das Thema Albtraum endgültig erledigen soll. Wir haben sie getestet.

12.04.2012 08:00 | 1:20 Min | © SAT.1

Präventivschutz vor dem Albtraum

Nie wieder schweißgebadet aufwachen, weil ein Albtraum den verdienten Schlaf verdorben hat? Das klingt verführerisch. Die App, deren Hersteller das versprechen, funktioniert ähnlich wie ein Schlafphasenwecker. Die Anti-Albtraum-App muss vor dem Schlafengehen aktiviert und das Handy auf die Matratze gelegt werden. Anhand der Bewegungen versucht die App nun zu ermitteln, in welcher Schlafphase man sich befindet. Keine Bewegung heißt für die App: Der Nutzer träumt. Um diesen Traum nicht zum Albtraum werden zu lassen, spielt das Programm nun ein vorher festgelegtes Musikprofil ab – zum Beispiel Meeresrauschen. Das soll das Träumen positiv beeinflussen und vor einem Albtraum schützen.

Albtraum ade?

Kann das funktionieren? Das ist nicht belegt. Es gibt bisher keine wissenschaftliche Studie, die aussagt, dass Musik das Träumen positiv oder negativ beeinflusst. Es ist also überhaupt nicht klar, ob das Gedudel mitten in der Nacht einen Albtraum abwenden kann. Zudem kostet die Musik, auf die die App zurückgreift, Geld.

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