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Bubble Tea erobert Deutschland

Schräg, schräger, Bubble Tea. Das knallbunt-süße Trend-Getränk aus Taiwan erobert Deutschland derzeit im Sturm. Wir erklären, woraus Bubble Tea genau besteht und warum er so gut ankommt.

13.04.2012 08:00 | 5:45 Min | © SAT.1

Der Trend um Bubble Tea

Bubble Tea wurde in den achtziger Jahren in Taiwan erfunden und ist vor allem in Asien verbreitet. Mittlerweile hat das Getränk aber auch in Ländern wie den USA und Australien viele Anhänger gefunden. Auch in Deutschland eröffnet mittlerweile ein Geschäft nach dem anderen, das Bubble Tea anbietet. Fast 150 Läden gibt es mittlerweile, allein in Berlin wird in fast 40 Geschäften Bubble Tea verkauft. Vor allem jüngere Kunden werden von dem Trend-Getränk angezogen. Grund: Es ist kunterbunt und zuckersüß.

Das steckt im Bubble Tea

Bubble Tea wird aus vier Komponenten gemischt: Die Grundlage bildet grüner oder schwarzer Tee, dazu kommt ein Fruchtsirup oder Milch und Eiswürfel. Das Besondere am Bubble Tea sind allerdings die Toppings: kleine Kügelchen, die beim Trinken mit dem Strohhalm aufgesogen werden. Ursprünglich stammen diese Kügelchen aus Tapioka, einer geschmacklosen Stärke der Maniok-Wurzel. Alternativ können aber auch Boba-Popps in den Bubble Tea gegeben werden, die beim Kauen zerplatzen. Ihre Hülle besteht aus Algen-Extrakt, gefüllt sind sie mit Fruchtsaft. Ihren Ursprung haben sie in der Molekularküche. Die Geschmacksrichtungen und Kombinationsmöglichkeiten aller Bubble-Tea-Zutaten sind riesig.

Wer Bubble Tea lieber nicht trinken sollte

So bunt und süß – das kann doch nicht gesund sein. Tatsächlich kann ein Bubble Tea je nach Zuckermenge mehr als 300 Kalorien enthalten. Welche Farb- und Aromastoffe verwendet werden, können interessierte Kunden etwa in einem Faltblatt im Laden nachlesen. Gesünder als andere klassische Softdrinks ist Bubble Tea also nicht. Bezahlen muss man etwa drei Euro für einen halben Liter bunten Tee. Allerdings ist Bubble Tea nicht für jeden Gaumen geeignet: Da die Kügelchen von Kleinkindern versehentlich eigeatmet werden könnten, warnen Ärzte davor, Kinder, die jünger als fünf Jahre sind, den Tee trinken zu lassen.

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