Ratgeber

Das perfekte Katerfrühstück

Was hilft wirklich nach einer feucht-fröhlichen Partynacht gegen den Kater? Bier oder Saft? Rollmops oder Rührei? Wir haben es getestet!

13.09.2012 00:00 | 9:13 Min |

Medizinisch gesehen ist der Kater eine Alkoholvergiftung

Wer kennt das nicht? Nach einer durchzechten Nacht folgt das böse Erwachen: Kopfschmerzen, Nachdurst, Übelkeit.

Diese typischen Katerbeschwerden sind aus medizinischer Sicht die Folgen einer Alkoholvergiftung. Die typischen Symptome entstehen, wenn der Körper den Alkohol langsam abbaut. Denn bei diesem Prozess werden Giftstoffe freigesetzt – so lange, bis der Alkohol vollständig abgebaut ist.

Doch was kann man gegen die typischen Katersymptome tun?  

Symptom 1: Kopfschmerzen

Eine Kopfschmerztablette gegen das Schädelbrummen hilft – jedoch greifen die Wirkstoffe den Magen an. Wer neben Kopfschmerzen auch noch über Übelkeit klagt, sollte also besser zu sanfteren Methoden greifen.

Ein gutes Hausmittelchen gegen Kopfschmerzen, das genauso gut wirkt wie Aspirin: Espresso mit Zitronensaft. Die Kombination aus Koffein und Säure blockiert die Schmerzweiterleitung - und hemmt damit auch den Kopfschmerz.

Symptom 2: Nachdurst

Weil Alkohol den Wasserhaushalt der Niere stört und den Körper anregt, vermehrt Wasser über die Niere abzugeben, sollte man am nächsten Tag vor allem viel trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen (Wassermangel kann zudem Kopfschmerzen begünstigen). Geeignete Anti-Kater-Getränke sind Wasser, Tee,  Saftschorlen und heiße Mischgetränke.

Tipp: Ein Mix aus Apfel-, Birnen-, Rote-Bete-Saft (die darin enthaltenen Betaine binden Giftstoffe) und Mineralwasser wirkt wahre Wunder. Denn die Fruchtsäuren unterstützen den Alkoholabbau.

Symptom 3: Übelkeit

Mit der Flüssigkeit verliert der Körper auch viele Mineralien, vor allem Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium. Aus diesem Grund sollte man sich am Tag nach der Party auch möglichst kaliumhaltig und fettarm ernähren. Besonders viel Kalium steckt etwa in getrockneten Aprikosen, Linsen, Avocados und Mungbohnen (auch Mungobohne, Jerusalembohne oder Lunjabohne genannt). Aus diesen Zutaten lässt sich beispielsweise ein leckerer Salat mit Honig-Balsamico-Dressing zaubern.

Auch Ingwer – als Zutat im Essen oder als Tee – ist ein wahrer Übelkeitskiller. Denn Ingwer enthält Scharfstoffe wie ätherische Öle, die den Magen wärmen und das Nervensystem beruhigen.

Symptom 4: Heißhunger auf Deftiges

Mit dem typischen Heißhunger auf Deftiges nach dem Trinken, fordert der Körper seine verlorenen Salze zurück. Ein Frühstücksmenü etwa aus Rührei mit Feta und Spinat gleichen das Magnesium- und Kaliumdefizit des Körpers optimal aus und befriedigen die Lust auf Deftiges. 

Mehr Oktoberfest-Clips:

Hemmungslose Wiesn

Kuriose Wiesn-Fundstücke

Das könnte Sie auch interessieren:

SAT.1 Ratgeber auf Google Plus

Hier geht's zum Google Plus Profil von "Tippstricks Ratgeber" Google+

Kommentare

Empf