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Fast Food: Wirklich billig und kalorienreich?

Fast Food ist und bleibt beliebt. Immerhin ist es schmackhaft und billig, wenn auch extrem kalorienreich – so die gängige Meinung über Burger, Pommes, Pizza und Currywurst. Aber was ist tatsächlich dran an unserem scheinbaren Wissen über Fast Food?

10.09.2012 10:00 | 6:01 Min | © SAT.1

Fast-Food-Mythen: Burger haben extrem viele Kalorien!?

Wer sich einen Burger genehmigt, muss auch mit den vielen Kalorien und zusätzlichen Fettpölsterchen leben, die er mit dem Fast Food verspeist. Stimmt’s? Mitnichten. Wer auf bestimmte Fast-Food-Kombinationen verzichtet, kann sich problemlos einen Burger bestellen ohne dabei zuzunehmen. Was das Gericht in der Regel zur Kalorienbombe werden lässt, sind die Beilagen. Der Burger allein kommt auf 250 bis 300 Kalorien. Mit Pommes und Cola oder Limonade wächst das Menü allerdings schnell auf bis zu 700 Kalorien an. Stattdessen sollte man zu Salat und Mineralwasser als Beilage greifen, dann lässt sich das Menü ohne Reue genießen. Aber welches Fast-Food-Gericht ist nun in Sachen Kalorien eine echte Sünde, wenn es der Burger nicht ist? Schon ein Salamibrötchen schlägt den Burger mit 550 Kalorien. Es folgt die Currywurst mit 800 Kalorien. Eine echte Kalorienbombe ist allerdings die Vier-Käse-Pizza mit bis zu 1100 Kalorien.

Mythos: Fast Food ist immer billig!?

Wie steht es mit diesem Mythos: Gekauftes Fast Food ist immer billig. Unsinn. Wer sein Essen selbst zubereitet, ernährt sich nicht nur gesünder, sondern auch günstiger. Eine selbst gemachte Pizza mit Tomatensoße, frischen Tomaten und Mozzarella kostet etwa 2,50 Euro. Ein selbst zubereitetes Burger-Menü mit Pommes und Softdrink nur knapp zwei Euro. Ein anderer Mythos, über dessen Wahrheitsgehalt immer wieder gestritten wird, dreht sich um die Verweildauer von Burgern an der Restaurant-Theke. Angeblich soll jeder Burger, der innerhalb von zehn Minuten nicht verkauft wird, im Mülleimer landen. Das stimmt tatsächlich. Vor allem Burger-Restaurants haben sich Frische auf die Fahnen geschrieben und halten sich an diese Richtlinie. Zudem gibt es in Deutschland für gegarte und warm zubereitete Speisen bestimmte Anforderungen an die Lagerung, die das Lebensmittelrecht vorschreibt. So müssen die zubereiteten Lebensmittel bei ganz bestimmten Temperaturen gelagert werden. 

Fast-Food-Mythen: Ketchup ist nur Zucker mit Geschmack!?

Wenn schon Pommes, dann wenigstens ohne Ketchup! Immerhin ist Ketchup doch nichts weiter als Zucker mit Geschmack – oder? Das stimmt so nicht. In Ketchup ist mindestens 25 Prozent hochkonzentriertes Tomatenmark enthalten. Und in diesem Mark wiederum steckt der Pflanzenstoff Lycopin, der unser Immunsystem schützt und Herz-Kreislauf- sowie Krebs-Erkrankungen vorbeugt. Wer also zu einer zuckerärmeren Ketchup-Variante greift, muss auf die Soße keinesfalls verzichten. Bleibt ein letzter Mythos zu klären: Stimmt es, dass des Deutschen liebstes Fast Food Burger und Pommes sind? Nein. Zwar rangieren Pommes Frites bei Jugendlichen auf Platz eins, weil sie günstig sind und durch ihren hohen Kohlenhydrat- und Fettanteil gut sättigen, bei Erwachsenen macht allerdings die Pizza das Rennen. Allein 820 Millionen Tiefkühl-Pizzen werden in Deutschland jedes Jahr verkauft.

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