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Haltbarkeit: Das bedeuten die Begriffe

Jeder Deutsche wirft im Durchschnitt 82 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr weg – und zwar Nahrung, die noch gegessen werden kann. Unsicherheit über das Thema Haltbarkeit ist wohl ein Grund dafür. Wir klären auf, worin sich die Begriffe Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum unterscheiden.

27.03.2012 08:00 | 4:47 Min | © SAT.1

Haltbarkeit von Lebensmitteln: Mindesthaltbarkeitsdatum

Obst, Gemüse, Backwaren – keine Lebensmittel werfen die Deutschen so häufig weg wie diese. Dabei ist die Haltbarkeit meist noch gegeben. Auf vielen Lebensmitteln ist die Haltbarkeit entweder unter dem Begriff Mindesthaltbarkeitsdatum oder Verbrauchsdatum vermerkt. Doch worin liegt der Unterschied? Ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt den Zeitpunkt an, bis zu dem ein Lebensmittel mindestens genießbar sein sollte. In der Regel erstreckt sich die Haltbarkeit dieser Produkte aber über einen längeren Zeitraum. Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten ist, können daher durchaus ohne gesundheitliche Bedenken noch ein paar Tage länger gegessen werden.

Haltbarkeit von Lebensmitteln: Verbrauchsdatum

Anders verhält sich die Haltbarkeit bei Lebensmitteln, die mit einem Verbrauchsdatum ausgezeichnet sind. Es findet sich zum Beispiel auf Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch. Diese Produkte können schon nach sehr kurzer Zeit Keime enthalten und ihre Haltbarkeit damit einbüßen. Lebensmittel mit einem Verbrauchsdatum sollten daher tatsächlich bis zum Ablauf des Datums verbraucht werden.

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