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Mythos: Eier erhöhen die Cholesterinwerte

Das Ei ist unschuldig! Der Mythos, dass Eier für zu hohe Cholesterinwerte verantwortlich sind, ist falsch. Tatsächlich ist es so, dass die persönlichen Cholesterinwerte hauptsächlich durch die Gene bedingt werden.

19.04.2012 12:00 | 2:14 Min | © mysporty

Ursprung des Mythos um die Cholesterinwerte

Der Mythos, dass Eier die Cholesterinwerte und damit den Fettanteil im Blut in die Höhe treiben, entspricht also nicht der Wahrheit. Doch wo rührt dieser Mythos dann her? Er hängt mit der Menge an Cholesterin im Hühnerei zusammen: Ein Ei kommt immerhin auf stolze 200 bis 250 Milligramm. Nicht wenig im Vergleich zu einem Rumpsteak mit gerade einmal 80 bis 100 Milligramm Cholesterin. Da ist es auf den ersten Blick nur logisch, zu denken, dass die Cholesterinwerte durch zu viele Eier auf dem Speiseplan erhöht werden.

Essen ohne Eier bringt für die Cholesterinwerte wenig

Dennoch beharrt Professor Dr. Ingo Froböse, Leiter des „Zentrums für Gesundheit“ an der Deutschen Sportschule Köln, darauf, dass hohe Cholesterinwerte fast nichts mit häufigem Essen von Eiern zu tun haben. Die Ernährung sei kaum dafür verantwortlich, dass die Cholesterinwerte steigen, sagt der Experte. Studien würden vielmehr belegen, dass die Cholesterinwerte maximal zu fünf Prozent durch eine gezielte Ernährung gesenkt werden können. Das Weglassen von Eiern könne demnach die Cholesterinwerte lediglich um 0,5 bis 1 Prozent senken. Das entspricht  bei einem Cholesterinspiegel von 200 bis 250 etwa zwei bis drei mageren Cholesterinwerten. Diese Menge ist in der Tat kaum der Rede wert.

Vorfahren bestimmen die Cholesterinwerte

Was ist also für die hohen Cholesterinwerte verantwortlich, wenn es nicht die Ernährung ist? Laut Froböse sind es die Gene, die wir von unseren Eltern und Großeltern vererbt bekommen. Hohe oder niedrige Cholesterinwerte sind also schon vor der Geburt  vorprogrammiert. Zudem warnt der Experte davor, Cholesterin zu verfluchen. Es ist extrem wichtig für unseren Körper. Durch das Substrat werden Zellen aufgebaut. Ohne diese neuen Zellen würden zum Beispiel unsere Haare und Nägel nicht mehr wachsen. Und das kann ja nun wirklich niemand wollen.

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