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Mythos Kaugummi

Man kennt sie in allen möglichen Formen und Farben. Ob Kinder oder Erwachsene - der Kaugummi ist aus vielen Mündern nicht mehr wegzudenken. Was passiert aber wenn man ihn verschluckt? Kann er den Magen verkleben? Oder ist Kaugummi tatsächlich gut für die Zähne? Wir räumen mit den Kaugummi-Mythen auf.

22.04.2010 05:30 | 4:13 Min | © SAT.1

Kann Kaugummi den Magen verkleben?

Wenn man aus Versehen einen Kaugummi verschlucken sollte, ist dies kein Grund zur Besorgnis. Da der Kaugummi nicht im Mund verklebt, funktioniert das ebenso wenig im Magen. Grund dafür ist die Feuchtigkeit. Ein verschluckter Kaugummi wird normal ausgeschieden. Nur bei der Kaugummigröße eines Golfballes besteht Gefahr. Der große Klumpen könnte einen Darmverschluss verursachen.

Ist Kaugummi gut für die Zähne? 

Beim Essen beginnt die Verdauung bereits im Mund. Bakterien fressen den in der Nahrung enthaltenen Zucker und scheiden dann Milchsäuren aus, die Karies verursachen. Kaut man Kaugummi, erhöht sich die Speichelproduktion im Mund um das zehnfache. Dieser Speichel reduziert die Bakterien und führt zu einer Remineralisierung des Zahnschmelzes. Kaugummikauen ist also gut für Zähne – aber nur, wenn es sich um einen zuckerfreien Kaugummi handelt. 

Kommt Kaugummi aus den USA? 

Eigentlich wollte der amerikanische Erfinder Thomas Adams aus sogenanntem Chicle Gummi für Spielzeug und Regenstiefel herzustellen. Fast ein ganzes Jahr experimentierte er vergeblich mit dem Saft des Breitbaumapfels. Zufällig bemerkte Adams, dass der Stoff geschmacklich gar nicht schlecht war und so war der erste Kaugummi geboren. Nach Europa kam der Kaugummi später durch amerikanische GIs.

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