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Rund ums Bier

Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche rund 115 Liter Bier im Jahr. Millionen Biertrinker können nicht irren, oder doch? Bier ist Genuss und gesund, sagen die einen. Bier ist Alkohol und damit schädlich, sagen die anderen. Wer hat Recht? Unsere Gesundheitsreporterin Anke Neuzerling forscht nach.

01.10.2010 05:30 | 6:05 Min | © SAT.1

Herstellung

Das Bier durchläuft während seiner Herstellung mehrere Stufen. Zuerst wird das Bier in einem Sudhaus gebraut, dann kommt es in den Gärkeller. Je nach Bierart gärt es bis zu einer Woche. Das deutsche Reinheitsgebot aus dem Jahr 1516 besagt, dass Bier nur aus Wasser, Malz, Hopfen und ohne künstliche Zusatzstoffe bestehen darf. Die Biersorten kommen durch verschiedene Malz- und Hopfensorten sowie durch die Wasserqualität zustande. Die Reifung von Bier dauert zwischen drei und vier Wochen.

Alkoholfreie Alternative

Bier hat einen Alkoholanteil von vier bis sechs Prozent. Wer nüchtern bleiben möchte, kann zu alkoholfreiem Bier greifen, das nicht nur weniger Alkohol hat, sondern auch weniger Kalorien. Im Vergleich zu Apfelsaft ist Bier allerdings eher harmlos. Eine echte Kalorienbombe ist dagegen Weißwein.

Biermythen

Bier allein lässt keinen dicken Bauch wachsen. Es sind vielmehr die fettreichen Speisen, die oft zu Bier gegessen werden, weil das Gebräu den Appetit anregt. 

Dass Bier schöne Haare macht, stimmt nicht. Es enthält zwar tatsächlich die Vitamine B und H, allerdings sind die Mengen zu gering. Bier allein kann dem Haar nicht mehr Fülle und Glanz verleihen. 

Auch nur bedingt stimmt die Annahme, Bier steigere die Lust. Nimmt man zu viel Bier zu sich, kann es nämlich das Gegenteil bewirken. Auch wenn Bier noch so gut schmeckt, der darin enthaltene Alkohol ist ein Zellgift. Deswegen gilt auch für Bier, dass man es nur in Maßen genießen sollte. 

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