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Zuckersucht: So fies trickst die Lebensmittelindustrie

Verantwortlich für eine oftmals unbemerkte Zuckersucht ist unter anderem die Lebensmittelindustrie und versteckter Zucker in Nahrungsmitteln. In diesem Fall kann nur eine Ernährungsumstellung helfen.

18.11.2013 10:00 | 6:50 Min | © Sat.1

Zucker-Komplott: Wie die Industrie uns krank macht

Die Lebensmittelindustrie nutzt das Genussverlangen von Verbrauchern schamlos aus. Darauf weist unter anderem der US-amerikanische Journalist Michael Moss in seinem Buch „Das Salz-Zucker-Fett-Komplott“ hin. Demnach verwenden Hersteller von Lebensmitteln vorsätzlich große Mengen von Fett, Salz oder Zucker, die beim Verzehr Glücksgefühle hervorrufen, in ihren Produkten. Genau wie Fett lässt Zucker den Dopamin-Spiegel ansteigen, erzeugt also gesteigertes Wohlbefinden. Ein solcher Dopamin-Kick kann süchtig machen – der Körper verlangt wie bei harten Drogen mehr und mehr. Zu starker Zuckerkonsum, insbesondere dann, wenn er krankhaft ist, schadet jedoch, macht dick und fördert Krankheiten wie Diabetes. Während Produkte wie Kuchen, Cola und Schokolade bekanntermaßen sehr zuckerhaltig sind, versteckt die Lebensmittelindustrie Zucker auch in vermeintlich zuckerfreien Produkten wie etwa Lachs oder Fertiggerichten. Hinter Begriffen wie Dextrose, Saccharose, Sorbit oder Glukose, die auf Verpackungen zu finden sind, versteckt sich nichts anderes als Zucker.

Weg aus der Zuckersucht: Ernährungsumstellung

Der Weg aus einer Zuckersucht führt in der Regel nicht an einer drastischen Ernährungsumstellung vorbei. Die folgenden Tipps können helfen: Essen Sie regelmäßig, am besten drei Mahlzeiten täglich, und dazwischen zwei zuckerfreie Snacks. Frische, nicht industriell hergestellte Lebensmittel enthalten in der Regel weniger Zucker. Vor allem Gemüse sollte auf dem Speiseplan stehen. Verzichten Sie hingegen schon morgens auf zu viel Zucker. Tauschen Sie im Rahmen einer gesunden Ernährungsumstellung zuckerhaltige Nahrungsmittel wie etwa gesüßtes Müsli gegen Haferflocken mit Naturjoghurt und Früchten. Auch Sport und ausreichend viel Schlaf kann das Zuckerverlangen positiv beeinflussen. Sollte Ihre Zuckersucht auf emotionale Gründe zurückzuführen sein, stellen Sie sich diesen Problemen und lassen Sie sich auch von Ihrem Arzt beraten. Einer der wichtigsten Tipps: Schauen Sie beim Einkauf stets auf die Zutatenliste der einzelnen Produkte und achten Sie auf versteckten Zucker.

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