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Frauenkrankheit Lipödem

Viele Frauen ärgern sich über Reiterhosen oder Cellulite und sind unzufrieden mit ihrem Körper. Sport sowie eine gesunde Ernährung sollen gegen die lästige Orangenhaut helfen. Es gibt aber auch Frauen, die krankhaft an geschwollenen und gedellten Beinen leiden, auch Lipödem genannt. Betroffene haben starke Schmerzen, wunde Haut und nicht zuletzt seelische Belastungen, denn die Krankheit schreitet immer weiter fort.

01.12.2011 12:00 | 10:00 Min | © Sat.1

Das Lipödem in drei Stadien

Jede zehnte Frau leidet an einem Lipödem, das durch Hormonveränderungen ausgelöst wird. Betroffene befinden sich daher meistens in der Pubertät, einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Beim Lipödem unterscheidet man drei Stadien: im ersten ist eine leichte Volumenvermehrung an den Beinen erkennbar, angedeutet durch Hautwellen. Im zweiten Stadium treten die Hautveränderungen schon deutlicher zu Tage. Mit deutlichen Überhängen und massiven Schwellungen ist das letzte Stadium beim Lipödem erreicht. 

Fettzellen weiten sich aus

Das Lipödem ist eine Krankheit, bei der sich die Fettzellen ausweiten und sich Wasser dazwischen lagert, wodurch ein Druck entsteht. Neben der unästhetischen Optik leiden die Frauen also vor allem auch unter starken Schmerzen in den geschwollenen Beinen. Viele Betroffene tragen daher Kompressionsstrumpfhosen. 

Letzte Rettung OP

Nur mit einer Fettabsaugung, der sogenannten Liposuktion, kann gegen das Lipödem angegangen werden. Jedoch wollen viele Krankenkassen diese Operation nicht bezahlen – die meisten Patienten kämpfen über mehrere Monate für ihr Recht. Es handelt sich immer um Einzelfallentscheidungen, bei denen Betroffene hartnäckig sein und einen kompetenten Arzt an ihrer Seite haben müssen. Eine Operation ist allerdings keine Garantie, dass die Symptome vom Lipödem für immer verschwinden. Die abgesaugten Fettzellen bilden sich zwar nicht neu. Damit sich aber nicht die übrigen Fettzellen ausdehnen, ist eine gesunde Ernährung wichtig. 

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